NRW-AfD darf zur Bun­des­tags­wahl an­tre­ten

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - VORDERSEITE -

DÜS­SEL­DORF (jra) Die AfD in Nord­rhein-West­fa­len darf trotz Feh­lern bei der Auf­stel­lung ih­rer Lan­des­lis­te zur Bun­des­tags­wahl an­tre­ten. Das ent­schied der Lan­des­wahl­aus­schuss ges­tern bei sei­ner öf­fent­li­chen Sit­zung im Land­tag. Lan­des­wahl­lei­ter Wolf­gang Schel­len sag­te, trotz „si­cher nach­weis­ba­rer Rechts­ver­stö­ße“hal­te er die Zu­las­sung für ver­tret­bar. Hin­ter­grund wa­ren die Vor­wür­fe, dass drei Per­so­nen im AfD-Kreis­ver­band Reck­ling­hau­sen über die De­le­gier­ten für die Lan­des­wahl­ver­samm­lung in Es­sen ab­ge­stimmt hat­ten, ob­wohl sie zu dem Zeit­punkt noch kei­ne Mit­glie­der wa­ren. Zwei von ih­nen sei­en zu­dem wi­der­recht­lich zu De­le­gier­ten be­stimmt wor­den, ei­ner ha­be dann dort auch selbst ab­ge­stimmt. Die AfD be­stritt die Feh­ler nicht.

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