– Will­kom­men auf Saa­re­maa!

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALE KULTUR -

n und Re­qui­si­te hin­über, 212 Ak­teu­re – Tech­ni­ker, Mu­si­ker, Sän­ger, Orches­ter­war­te, Mas­ken­bild­ner und Re­qui­si­teu­re – wirk­ten mit.

Ein fin­ni­sches Ehe­paar, das vor Jah­ren zum ers­ten Mal das Fes­ti­val be­such­te, kam ab da re­gel­mä­ßig nach Est­land. Ir­gend­wann kauf­ten die bei­den sich ein Haus in der Nä­he von Kures­saa­re und ver­brin­gen seit­dem die Zeit um das Fes­ti­val her­um auf der In­sel. Ja, sol­che Ge­schich­ten er­fährt man beim Plausch in ei­nem der Ca­fés der klei­nen Haupt­stadt.

Mih­kel Küt­sen, der an al­len Aben­den di­ri­gier­te – Di­ens­tag Lo­hen­grin, Mitt­woch das Opern-Dop­pel Ca­val­le­ria Rusti­ca­na und Gi­an­ni Schic­chi, Don­ners­tag Car­mi­na Bura­na, Frei­tag Mas­ken­ball und Sams­tag die Opern­ga­la – hat­te ei­nen an­stren­gen­den Job. Er war aber wahr­schein­lich der glück­lichs­te Mann in ganz Est­land. Schließ­lich fand die­ses groß­ar­ti­ge Er­eig­nis in sei­nem Hei­mat­land statt. An sei­ner Freu­de ließ er al­le Be­tei­lig­ten von An­fang an teil­ha­ben. Schon be­vor der Bus die Rei­sen­den zu nacht­schla­fen­der Zeit zum Flug­ha­fen Düs­sel­dorf brach­te, hüpf­te der Ge­ne­ral­mu­sik­di­rek­tor aus­ge­las­sen zwi­schen den Kol­le­gen her­um. Ge­schla­fen hat­te er nicht ei­ne Mi­nu­te, ga­ben die Nie­der­rhei­ni­schen Sin­fo­ni­ker doch am Abend vor der Abrei­se noch ein Kon­zert in Kamp-Lint­fort. Cha­peau, Herr Küt­son.

FO­TO: IN­GE SCHNETTLER

FO­TO: LAAK

FO­TO: I. SCHNETTLER

Das Ho­tel Me­ri, in dem die Thea­ter­leu­te un­ter­ge­bracht sind, grüßt mit deut­schen Fähn­chen.

FO­TO: I. SCHNETTLER

An den gel­ben Bänd­chen sollt ihr sie er­ken­nen – oh­ne kommt nie­mand aufs Fes­ti­val­ge­län­de.

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