Wo­che­n­en­de!

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON LI­SA KREUZ­MANN UND CHRIS­TI­AN LIN­GEN

Ver­an­stal­tungs­flau­te in den Fe­ri­en? Al­so, lang­wei­lig muss das letz­te Ju­li-Wo­che­n­en­de nicht wer­den. Es gibt Kon­zer­te, Fes­te, ei­nen Frau­en­trö­del, Früh­schop­pen und Old­ti­mer.

Fest am See fei­ern Es gibt kaum ei­ne an­de­re Ver­an­stal­tung, die im Glad­ba­cher Som­mer ein sol­cher Pflicht­ter­min ist. 25.000 Be­su­cher ka­men letz­tes Jahr und er­leb­ten zwei ent­spann­te Ta­ge. So soll es auch dies­mal wie­der sein – am Wo­che­n­en­de geht das Fest in sei­ne 42. Auf­la­ge. Der Ein­tritt ist an bei­den Ta­gen frei. Los geht es am Sams­tag um 14 Uhr. Auf dem Sand­platz gibt es Pro­gramm und Vor­füh­run­gen, auf der Büh­ne wer­den Tanz und Live­mu­sik ge­bo­ten. Mit da­bei sind un­ter an­de­rem die Tanz­gar­de der KG Die Kreuz­her­ren Wick­rath, ein Fit­ness­stu­dio, Hüte­hun­de und Greif­vö­gel. Um 14.30 Uhr er­mit­teln die Pfer­de-Jung­züch­ter den bes­ten un­ter sich und prä­sen­tie­ren ih­re Tie­re. Ab 18 Uhr spielt „Eight Wheel Dri­ve“, ab 20.45 Uhr tritt „Van Ba­ker“auf. Der TV Beck­rath lädt ab 15 Uhr zum Be­ach­hand­ball-Tur­nier. Hö­he­punkt des ers­ten Fest­ta­ges ist das gro­ße Feu­er­werk um 23 Uhr. Der zwei­te Fest­tag be­ginnt um 11 Uhr mit ei­nem öku­me­ni­schen Open-Air-Got­tes­dienst auf der Büh­ne. Dort und auf dem Sand­platz gibt es Mu­sik und Vor­füh­run­gen. Um 15 Uhr zeigt das Rheinische Pfer­de­stamm­buch sei­ne Eli­te-Stu­ten. Von 13 bis 18 Uhr öff­nen die Ge­schäf­te, der Ge­wer­be­kreis lädt zum ver­kaufs­of­fe­nen Sonn­tag ein. Auf der Hoch­sta­den­stra­ße gibt es ei­ne Be­au­ty­mei­le, auf der Quadt­stra­ße Ak­tio­nen von Ein­zel­händ­lern und Ver­ei­nen. An bei­den Ta­gen gibt es rund um den Sand­platz ei­nen Gar­ten­markt mit 70 Aus­stel­lern. Ei­ne ku­li­na­ri­sche Mei­le bie­tet je­de Men­ge Ab­wechs­lung. Für Kin­der gibt es am See ei­nen gro­ßen Spie­le­be­reich. Zu se­hen gibt es au­ßer­dem vie­le Land­ma­schi­nen, und die Kreis­jä­ger­schaft kommt mit der rol­len­den Wald­schu­le vor­bei. Or­ga­ni­siert wird das Fest am See vom Hei­mat- und Ver­kehrs­ver­ein und der Mar­ke­ting­ge­sell­schaft der Stadt. Phil­ipp Poi­sel hö­ren Lan­ge ha­ben die Fans ge­war­tet: Phil­ipp Poi­sel spielt sein ein­zi­ges Open-Air-Kon­zert 2017 in Nord­rhein-West­fa­len im Spar­kas­sen­park. Ein­lass heu­te ist ab cir­ca 17.30 Uhr. Ti­ckets gibt es ab 48 Eu­ro. Der Lie­der­ma­cher über­zeugt mit sanf­ter Stim­me und sei­ner sym­pa­thi­schen Art. Mit sei­nen Songs wie „Ei­ser­ner Steg“oder „Bis nach Tou­lou­se“er­zählt er Ge­schich­ten aus dem All­tag; Poi­sel singt von den Hö­hen und Tie­fen, die je­der kennt. Im Spar­kas­sen­park wird er sein neu­es Stu­dio­al­bum „Mein Ame­ri­ka“(Grön­land Re­cor­ds), aber si­cher­lich auch Hits wie „Wo fängt dein Him­mel an?“, „Wie soll ein Mensch das er­tra­gen“und „Ei­se­ner Steg“spie­len. Old­ti­mer schau­en Auch in die­sem Jahr lädt der För­der­ver­ein des Flug­ha­fens an je­dem letz­ten Sonn­tag im Mo­nat noch bis Sep­tem­ber Old­ti­mer an die Niers­brü­cke ein. Auch die­sen Sonn­tag zieht es wie­der Pi­lo­ten und mitt­ler­wei­le auch vie­le Au­to­be­sit­zer zum Hu­go-Jun­kers-Han­gar, um dort ih­re Schät­ze zu zei­gen. Bei gu­tem Wet­ter sind ab­wech­selnd meist fünf bis sechs Flug­zeu­ge vor Ort, es kön­nen aber auch mal mehr wer­den. Und je­des ist für sich al­lein se­hens­wert. Der „Old­ti­mer Fly- and Dri­ve-in“läuft von 11 bis 17 Uhr, der Ein­tritt ist wie im­mer frei. Mäd­chen­floh­markt be­su­chen Ein Floh­markt nur für Frau­en – das mag vie­le Män­ner ab­schre­cken. Aber auf­ge­passt: Her­ren zah­len nichts. Auf den Mä­dels­floh­märk­ten wer­den aber aus­schließ­lich Se­cond-Han­dKla­mot­ten, Ac­ces­soires, Schu­he, Schmuck, Ba­by­klei­dung, Kin­der­kla­mot­ten, Kin­der- und Ba­by­zu­be­hör, Plus-Si­ze-Mo­de nur für Frau­en an­ge­bo­ten. Am Sonn­tag, 11 bis 16 Uhr, kommt der Markt auf das Mes­se­ge­län­de im Nord­park. Glad­ba­cher Stra­ße 511. Be­su­cher zah­len für die Ein­zel­kar­te drei Eu­ro, Kin­der bis zwölf Jah­ren sind frei. Ab 14 Uhr kos­tet der Ein­tritt noch ei­nen Eu­ro. Dann sind die gu­ten Sa­chen aber viel­leicht schon weg. Wer sich kurz­ent­schlos­sen da­zu ent­schließt, selbst zu ver­kau­fen, kann das für 56 Eu­ro Stand­ge­bühr in­klu­si­ve Stell­platz tun – muss aber schon um 9 Uhr da sein. Für Ti­sche, Klei­der­stän­der, Pa­vil­lons sor­gen die Aus­stel­ler selbst. Ja­kob­brun­nen­fest ge­nie­ßen Nicht nur in Neu­werk freut man sich auf den tra­di­tio­nel­len Rhei­ni­schen Früh­schop­pen auf dem Pe­ter-Schu­ma­cher-Platz. Am Sonn­tag er­war­ten die Ver­an­stal­ter rund 2000 Gäs­te zum Ja­kob­brun­nen­fest. Los geht es um 11 Uhr. Das Bier ist kalt ge­legt, die Krü­ge ste­hen be­reit. In die­sem Jahr über­nimmt das die Braue­rei Bolten. Wie in den Vor­jah­ren wird der Krug drei Eu­ro kos­ten. Für die Pau­scha­le kön­nen sich die Be­su­cher zwei St­un­den lang mit Ge­trän­ken ver­sor­gen las­sen. Die Er­lö­se des Vor­mit­tags ge­hen an die Pfar­rei Ma­ria von den Apos­teln – als Start­hil­fe für das neue Ju­gend­ca­fé „Ca­fé The­re­se“– und an die Hei­mat­freun­de Neu­werk. Neu da­bei ist ne­ben dem Werks­or­ches­ter Schlaf­horst die St. Bar­ba­ra Big Band aus Neu­werk. Mu­sik­som­mer er­le­ben Sechs Kon­zer­te gibt es die­ses Jahr in der Kon­zert­mu­schel hin­ter der Kai­serF­ried­rich-Hal­le. Am Sonn­tag ste­hen San­dra Koz­lik & Fri­ends von 11 bis 13 Uhr die Büh­ne. Die Sän­ge­rin und Band­lea­de­rin prä­sen­tiert au­ßer­ge­wöhn­li­che Mu­si­ker, die an­sons­ten mit den Stars der Mu­sik­sze­ne un­ter­wegs sind – et­wa Key­boar­der Andre­as Reck­ten­wald, der mit Sa­rah Con­nor auf Tour­nee war, so­wie Bas­sist Gün­ter As­beck, der Ja­mes Bl­unt, Udo Lin­den­berg und Glo­ria Gay­nor be­glei­te­te und auf Al­ben von Tho­mas D und DJ Bo­bo zu hö­ren ist. Die Mu­si­ker las­sen Hits aus Rock, Pop und Soul er­klin­gen. Al­le Ver­an­stal­tun­gen des NEW-Mu­sik­som­mers sind für Be­su­cher kos­ten­frei.

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