Stadt­spar­kas­se hat neu­es Ser­vice­cen­ter

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON DE­NI­SA RICH­TERS

Bank­kauf­leu­te neh­men wo­chen­tags bis 20 Uhr am Te­le­fon Fra­gen von Kun­den ent­ge­gen – bei bis zu 1750 An­ru­fen täg­lich.

Auf dem Mo­ni­tor in der Kü­chen­in­sel des mo­der­nen Groß­raum­bü­ros lässt sich ge­nau ver­fol­gen, wie vie­le Kun­den der Stadt­spar­kas­se Mön­chen­glad­bach heu­te te­le­fo­nisch Rat ge­sucht ha­ben. Die Sta­tis­tik zeigt die Zahl der ein­ge­gan­ge­nen und an­ge­nom­me­nen An­ru­fe an. Zu se­hen ist auch, wie vie­le der Mit­ar­bei­ter be­reit sind, An­ru­fe an­zu­neh­men, wie vie­le gera­de te­le­fo­nie­ren. Es ist Mit­tags­zeit, 510 An­ru­fe sind bis­her ein­ge­gan­gen, bis zum Abend wer­den es an die 1000 sein. In Spit­zen­zei­ten – au­ßer­halb der Fe­ri­en, be­son­ders mon­tags und don­ners­tags – kön­nen es schon mal 1750 An­ru­fe an ei­nem Tag sein, wie Vin­cent Jan-

Hart­mut Wnuck, Vor­stand sen er­klärt. Er lei­tet das neue Kun­den-Ser­vice­cen­ter, hat das Pro­jekt mit er­ar­bei­tet und ein­ge­führt. Seit ei­nem Mo­nat läuft der ge­sam­te Te­le­fon­ver­kehr über das neue Cen­ter in der Zen­tra­le am Bis­marck­platz.

Fra­gen zu Über­wei­sung, Dau­er­auf­trä­gen oder Dis­po­kre­di­ten sind in den schall­ge­dämm­ten Ka­bi­nen am häu­figs­ten zu hö­ren. Be­ant­wor­tet wer­den sie nicht von ei­nem aus­ge­la­ger­ten Call-Cen­ter, son­dern von „ins­ge­samt 30 aus­ge­bil­de­ten Bank­kauf­leu­ten“, wie Hart­mut Wnuck, Vor­stands­chef der Stadt­spar­kas­se, be­tont. Sie sind von 8 bis 20 Uhr, al­so weit au­ßer­halb der Ge­schäfts­zei­ten, in den Fi­lia­len er­reich­bar. Bei spe­zi­el­len Fra­gen wer­den die An­ru­fer wei­ter­ge­stellt an ih­re per­sön­li­chen Be­ra­ter. „Un­ser An­spruch ist, in 20 Se­kun­den 80 Pro­zent des Wun­sches des Kun­den zu er­fül­len“, sagt Wnuck. Das ge­lingt nicht im­mer, aber sehr oft.

Die Mit­ar­bei­ter für das Ser­vice­cen­ter wur­den durch die Zu­sam­men­le­gung ei­ni­ger Fi­lia­len frei. Acht Zu­sam­men­le­gun­gen wa­ren es im ver­gan­ge­nen Jahr, Schil­ler­platz und Wald­hau­sen sol­len die­ses Jahr fol­gen. „Wir ha­ben al­le Mit­ar­bei­ter be­geis­tert für den neu­en Ser­vice ge­win­nen kön­nen, das hat mich po­si­tiv über­rascht“, sagt Wnuck. Das dich­te Netz mit jetzt stadt­weit 30 Fi­lia­len blei­be aber er­hal­ten. Ver­gan­ge­nes Jahr wur­de in Wind­berg so­gar ei­ne Nie­der­las­sung für ei­ne Mil­li­on Eu­ro mo­der­ni­siert. „Die per­sön­li­che Be­ra­tung spielt für uns noch im­mer ei­ne gro­ße Rol­le“, sagt Wnuck.

Den­noch wächst das In­ter­es­se an On­li­ne- und Mo­bi­le-Ban­king: Mehr als die Hälf­te der Gi­ro­kon­ten bei der Stadt­spar­kas­se sei in­zwi­schen on­li­ne ge­führt, Ten­denz stei­gend, so Hart­mut Wnuck. Die Home­page wur­de über­ar­bei­tet, kann jetzt auch bes­ser über Smart­pho­nes und Tab-

„Un­ser An­spruch ist, in 20 Se­kun­den 80 Pro­zent des Wun­sches zu er­fül­len“

„Wir ha­ben al­le Mit­ar­bei­ter be­geis­tert für den neu­en­Ser­vice­ge­win­nen

kön­nen“

Hart­mut Wnuck lets ge­nutzt wer­den. 8,5 Mil­lio­nen mal wur­de sie den An­ga­ben des Geld­in­sti­tuts zu­fol­ge ver­gan­ge­nes Jahr auf­ge­ru­fen.

Vor­an geht es auch beim Um­bau der Schal­ter­hal­le am Bis­marck­platz: Die mo­dern ein­ge­rich­te­ten Be­ra­ter­räu­me sind na­he­zu fer­tig, die Schal­ter fol­gen bald. Auch der Tep­pich – ka­riert in Blau, Grün und Oran­ge – wird in ab­seh­ba­rer Zeit ver­ab­schie­det und durch ein mo­der­ne­res De­sign er­setzt.

FO­TO: STADT­SPAR­KAS­SE/ ANDRE­AS BAUM

In schall­ge­dämm­ten Ka­bi­nen und an ver­stell­ba­ren Schreib­ti­schen wird im neu­en Kun­den-Ser­vice­cen­ter der Stadt­spar­kas­se ge­ar­bei­tet.

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