Wolf­gang Haff­ner trom­melt in „Spain“

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KLASSIK UND JAZZ -

Der fa­mo­se Jazz-Schlag­zeu­ger Wolf­gang Haff­ner hat sich vir­tu­ell nach Spa­ni­en be­ge­ben, und wenn ein Jaz­zer die ibe­ri­sche Halb­in­sel mu­si­ka­lisch aus­beu­tet, blei­ben min­des­tens zwei Stü­cke aus dem Re­per­toire kle­ben: das un­ver­wüst­li­che „Con­cier­to de Aran­ju­ez“von Jo­aquin Ro­d­ri­go und Chick Co­reas „Spain“. Haff­ner hat aber noch an­de­re Ka­bi­nett­stück­chen mit zu­rück­ge­bracht, auch sol­che, zu de­nen er sich selbst hat in­spi­rie­ren las­sen. Sein „Sa­li­nas“ist eben­so geist­reich wie raf­fi­niert, „El Fa­ro“nicht min­der. Mit sei­nen ex­zel­len­ten Kol­le­gen Jan Lund­gren (Kla­vier), Se­bas­ti­an Stud­nitz­ky (Trom­pe­te), Da­ni­el Stel­ter (Gi­tar­re), Chris­to­pher Dell (Vi­bra­fon) und Lars Da­ni­els­son (Kon­tra­bass) er­steht ei­ne swin­gen­de, folk­lo­ris­tisch ko­lo­rier­te Welt, die viel Hit­ze und Glut aus­strahlt, Sinn­lich­keit ver­strömt – und vor al­lem we­nig Lärm macht, son­dern fi­li­gran und de­zent tönt. w.g.

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