Mehr Kin­der ge­bo­ren

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINDERSEITE -

Man­che Fa­mi­li­en sit­zen zu dritt am Früh­stücks­tisch. Bei an­de­ren tum­meln sich fünf Ge­schwis­ter in der Woh­nung. Es gibt auch Er­wach­se­ne, die gar kei­ne Kin­der be­kom­men. Fach­leu­te be­rich­te­ten in die­ser Wo­che: Frau­en in Deutsch­land brin­gen mehr Kin­der zur Welt als noch vor ei­ni­gen Jah­ren. Pro Frau sind es ein­ein­halb Ba­bys. Na­tür­lich kann ei­ne Mut­ter kein hal­bes Kind zur Welt brin­gen. Ein­ein­halb Kin­der pro Fa­mi­lie sind der Durch­schnitt. Die­sen Wert kann man aus­rech­nen, wenn man sich al­le Fa­mi­li­en in Deutsch­land an­schaut. Die ei­nen Frau­en be­kom­men mehr Kin­der, an­de­re we­ni­ger. War­um be­kom­men man­che Er­wach­se­ne kei­ne Kin­der? Man­che Paa­re wün­schen sich ein Ba­by. Aber es will ein­fach nicht klap­pen. Kin­der­lo­sig­keit kann auch mit dem Be­ruf der Er­wach­se­nen zu tun ha­ben. Frau­en ma­chen heut­zu­ta­ge häu­fi­ger Abitur als frü­her. Da­nach stu­die­ren sie viel­leicht an ei­ner Uni­ver­si­tät und ar­bei­ten. Man­che ver­zich­ten des­halb dar­auf, ein Kind zu be­kom­men. In den ver­gan­ge­nen Jah­ren wur­den aber ei­ni­ge neue Re­geln für Fa­mi­li­en ein­ge­führt. Da­durch soll es für Frau­en leich­ter sein, zu ar­bei­ten und Kin­der zu be­kom­men. Da­zu ge­hört auch, dass Vä­ter häu­fi­ger zu Hau­se blei­ben und sich um die Kin­der küm­mern. dpa

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