Özel­li siegt zum fünf­ten Mal bei 22. Tur­nier-Auf­la­ge

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL -

TEN­NIS (to­gr) In Sa­chen Er­fah­rung war es ein un­glei­ches Du­ell. Auf der ei­nen Sei­te der Rou­ti­nier Ra­pha­el Özel­li vom Glad­ba­cher HTC, der beim Ja­kob-Hom­bach-Ge­dächt­nis­tur­nier fast schon Dau­er­gast im Fi­na­le ist. Auf der an­de­ren Sei­te Tim Lud­wig vom TC Gie­sen­kir­chen, der erst­mals beim Tra­di­ti­ons­tur­nier des Hoch­neu­kir­cher TC im End­spiel stand. Am En­de setz­te sich die Rou­ti­ne durch, Özel­li ge­wann 6:2, 6:0 und si­cher­te sich da­mit sei­nen fünf­ten Ti­tel in Hoch­neu­kirch.

Dass zwei Mön­chen­glad­ba­cher das Fi­na­le der 22. Tur­nier­auf­la­ge be­strit­ten, kam nicht über­ra­schend, stand der ge­sam­te Wett­be­werb doch ganz im Zei­chen der Spie­ler aus dem hie­si­gen Ten­nis­kreis. So ka­men al­lei­ne acht Teil­neh­mer vom TC Blau-Weiß Wick­rath und vier vom Glad­ba­cher HTC. Der Aus­rich­ter selbst stell­te im 32er-Feld fünf Spie­ler. „Die Ent­schei­dung, ei­nen neu­en Aus­wahl­mo­dus zu er­pro­ben und über­wie­gend Mön­chen­glad­ba­cher Spie­ler ein­zu­la­den, ist kei­nes­falls ein Rück­schritt. Wir ha­ben be­wusst dem Tur­nier ein neu­es Ge­sicht ge­ben wol­len, um Ten­nis­spie­lern, die man aus der Re­gi­on kennt und die sich un­ter­ein­an­der ken­nen, ein­zu­be­zie­hen“, sag­te die HTC-Vor­sit­zen­de Edith Si­mai­tis. Das Mot­to „Ten­nis un­ter Ten­nis­freun­den“sei voll auf­ge­gan­gen, füg­te sie hin­zu.

Dem sport­li­chen Ni­veau der Spie­le tat das neue Ge­sicht des drei­tä­gi­gen Tur­niers kei­nen Ab­bruch – auch wenn die Glad­ba­cher ab dem Vier­tel­fi­na­le bei­na­he un­ter sich wa­ren. So schaff­te der an Po­si­ti­on drei ge­setz­te Oden­kir­che­ner Phi­lip Brand­ner den Halb­fi­nal­ein­zug erst nach ei­nem 7:6 im drit­ten Satz ge­gen Den­nis Lud­wig (TC Gie­sen­kir­chen). Des­sen Bru­der Tim Lud­wig schal­te­te der­weil den Ver­eins­ka­me­ra­den To­bi­as Lei­ne­we­ber eben­falls in drei Sät­zen aus – und zog über ein 6:4, 6:1 ge­gen Chris­to­pher Creutz (GHTC), der schon die Tur­nier­pre­mie­re im Jahr 1996 ge­won­nen hat­te, ins End­spiel ein.

Dort war­te­te in Özel­li ein wei­te­rer Rou­ti­nier, der sich sou­ve­rän durch das Tur­nier ge­spielt hat­te. Im Du­ell der Top­ge­setz­ten hielt der ak­tu­el­le Stadt­meis­ter Lud­wig zu­nächst gut mit, letzt­lich war Özel­li aber zu stark – wo­mit der GHTC-Spie­ler sei­nen Ti­tel beim Ja­kob-Hom­bach-Ge­dächt­nis­tur­nier ver­tei­dig­te.

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