Pflicht­mit­glied­schaft in der IHK bleibt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - WIRTSCHAFT -

KARLS­RU­HE (dpa) Zwei Un­ter­neh­men aus Kas­sel und Mem­min­gen sind mit Ver­fas­sungs­be­schwer­den ge­gen die Pflicht­mit­glied­schaft in den In­dus­trie­und Han­dels­kam­mern (IHK) ge­schei­tert. Sie wehr­ten sich er­folg­los da­ge­gen, die da­mit ver­bun­de­nen Bei­trä­ge zu zah­len. Die Bei­trags­pflicht sei nicht zu be­an­stan­den, heißt es im Be­schluss des Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richts. (Az. 1 BvR 2222/12 u.a.). Da­mit fol­gen die Rich­ter der Li­nie frü­he­rer Ent­schei­dun­gen. Der­zeit gibt es in Deutsch­land 79 IHK, die als öf­fent­lich-recht­li­che Kör­per­schaf­ten or­ga­ni­siert sind. Wer ein Ge­wer­be be­treibt, wird au­to­ma­tisch Mit­glied der re­gio­nal zu­stän­di­gen Kam­mer. Der jähr­li­che Mit­glieds­bei­trag liegt laut Ge­richt im Durch­schnitt bei 190 Eu­ro.

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