Bun­des­tags­wahl: NPD darf in Berlin nicht an­tre­ten

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

BERLIN (epd) Die NPD darf in Berlin nicht mit ei­ner Lan­des­lis­te zur Bun­des­tags­wahl an­tre­ten. Der Bun­des­wahl­aus­schuss wies ges­tern ei­ne Be­schwer­de der rechts­ex­tre­men Par­tei zu­rück und be­stä­tig­te ei­ne Ent­schei­dung des Lan­des­wahl­aus­schus­ses vom 28. Ju­li, wie der Bun­des­wahl­lei­ter in Wies­ba­den mit­teil­te. Der Ber­li­ner Lan­des­wahl­aus­schuss hat­te die NPD-Lan­des­lis­te we­gen nicht ein­ge­hal­te­ner Fris­ten zu­rück­ge­wie­sen. Die Rechts­ex­tre­men hät­ten ih­re ei­ge­ne Ver­tre­ter­ver­samm­lung, bei der die Lan­des­lis­te be­schlos­sen wur­de, be­reits Mit­te Fe­bru­ar ver­gan­ge­nen Jah­res und da­mit ei­nen Mo­nat zu früh ge­wählt, hieß es zur Be­grün­dung. Frü­hes­ter Zeit­punkt wä­re nach dem Wahl­ge­setz der 23. März 2016 ge­we­sen. Die NPD wähl­te be­reits am 19. Fe­bru­ar. We­gen der Form­s­tren­ge des Wahl­rechts ha­be der Ver­stoß die Zu­rück­wei­sung der ge­sam­ten Lan­des­lis­te er­for­der­lich ge­macht.

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