Glad­ba­cher lie­fert sich Ver­fol­gungs­jagd mit Po­li­zei

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR -

(gap) In der Nacht zu ges­tern hat sich ein 31-jäh­ri­ger Mönchengladbacher auf der A 61 ei­ne Ver­fol­gungs­jagd mit der Bun­des­po­li­zei ge­lie­fert. Der Mann war zu­vor aus den Nie­der­lan­den ein­ge­reist. Kurz hin­ter der Gren­ze woll­te ei­ne Strei­fe ge­gen 1.30 Uhr den Au­di A 3 mit Mönchengladbacher Zu­las­sung kon­trol­lie­ren.

Der Fah­rer miss­ach­te­te je­doch al­le Hal­te­zei­chen, be­schleu­nig­te sei­nen Wa­gen und fuhr wei­ter auf der Au­to­bahn 61 in Rich­tung Mön­chen­glad­bach. Im wei­te­ren Ver­lauf wech­sel­te der Au­di in ra­san­ter Fahr­wei­se von der A 61 auf die A 52 und ver­ließ die­se an der An­schluss­stel­le Hardt. Dann ging die Ver­fol­gungs­jagd auf Mönchengladbacher Stadt­ge­biet wei­ter – je­doch nur kurz. We­nig spä­ter ver­un­glück­te der Au­di näm­lich auf ei­ner Ne­ben­stra­ße. Der Wa­gen prall­te ge­gen ei­nem Baum. Der ver­fol­gen­de Strei­fen­wa­gen konn­te nicht mehr brem­sen und fuhr auf das Heck des flüch­ti­gen Au­tos.

Die Bun­des­po­li­zis­ten konn­ten den Fah­rer und sei­nen 36-jäh­ri­gen In­sas­sen fest­neh­men. Kei­ner der Be­tei­lig­ten wur­de ver­letzt. Die Fahr­zeu­ge wa­ren al­ler­dings de­mo­liert und nicht mehr fahr­be­reit.

Wei­te­re Er­mitt­lun­gen er­ga­ben, dass der Fah­rer un­ter dem Ein­fluss von Be­täu­bungs­mit­teln stand, zu­dem liegt ei­ne ge­richt­li­che Ent­zie­hung der Fahr­er­laub­nis vor.

Im Fahr­zeug fan­den die Be­am­ten cir­ca 20 Gramm Ma­ri­hua­na, das sie si­cher­stell­ten. Ge­gen den 36-jäh­ri­gen Bei­fah­rer aus Er­kelenz lag ein Haft­be­fehl der Staats­an­walt­schaft Mön­chen­glad­bach we­gen Ver­sto­ßes ge­gen das Be­täu­bungs­mit­tel­ge­setz mit ei­ner Frei­heits­stra­fe von drei Jah­ren und drei Mo­na­ten vor.

Die Un­fall­auf­nah­me er­folg­te durch die Po­li­zei in Mön­chen­glad­bach. Der Sach­scha­den be­trägt laut Bun­des­po­li­zei 20.000 Eu­ro. Der Fah­rer wur­de nach Ab­schluss der po­li­zei­li­chen Maß­nah­men wie­der auf frei­en Fuß ge­setzt.

Die bei­den Au­tos sind de­mo­liert, aber

al­le In­sas­sen blie­ben un­ver­letzt

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