Ein Trans­fer aus der Trick­kis­te

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

Hin­ter­grund Der Fuß­ball dient dem Emir von Ka­tar als Schau­fens­ter für sein Land. Da­für kauf­te er den fran­zö­si­schen Club Pa­ris St. Ger­main (PSG), der nicht zu den fran­zö­si­schen Tra­di­ti­ons­klubs zählt. Aus PSG form­ten die Ka­ta­ris ei­nen eu­ro­päi­schen Spit­zen­ver­ein, der aber bis­her spä­tes­tens im Vier­tel­fi­na­le der Cham­pi­ons Le­ague schei­ter­te. Trans­fer Der bra­si­lia­ni­sche Aus­nah­me­spie­ler Ney­mar soll die Wen­de brin­gen. 222 Mil­lio­nen Eu­ro ha­ben die Ka­ta­ris da­für über­wie­sen. Nicht an die spa­ni­sche Fuß­ball-Li­ga, wie es vor­ge­se­hen ist, son­dern di­rekt an den Spie­ler. Der kann sich da­mit aus dem Ver­trag her­aus­kau­fen. Das Geld geht an sei­nen bis­he­ri­gen Ver­ein FC Bar­ce­lo­na. Die Ab­wick­lung ist of­fen­bar recht­lich kor­rekt, um­geht aber

gel­ten­de eu­ro­päi­sche Re­geln. Ver­gleich­ba­re De­als Für Paul Pog­ba (Ju­ven­tus Tu­rin) be­zahl­te Man­ches­ter Uni­ted 105 Mil­lio­nen, für Ga­reth Ba­le (Tot­ten­ham) Re­al Ma­drid

101 Mil­lio­nen Eu­ro.

FO­TO: DPA

Ney­mar da Sil­va San­tos Jú­ni­or (25).

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