IHK: Ge­sperr­te Rhein­brü­cke­kos­tet Fir­men Mil­lio­nen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

DUIS­BURG (dpa) Die Un­ter­neh­men schät­zen den volks­wirt­schaft­li­chen Scha­den durch die Sper­rung der ma­ro­den Duis­bur­ger Rhein­brü­cke auf rund 1,2 Mil­lio­nen Eu­ro – am Tag. Für den In­dus­trie- und Lo­gis­tik­stand­ort Duis­burg-Nie­der­rhein sei die Brü­cke von ele­men­ta­rer Be­deu­tung, sag­te Ste­fan Dietz­fel­bin­ger, der Haupt­ge­schäfts­füh­rer der Nie­der­rhei­ni­schen IHK Duis­bur­gWe­sel-Kle­ve. We­gen ei­nes Ris­ses ist die Rhein­brü­cke seit Mitt­woch­abend und für min­des­tens meh­re­re Ta­ge voll­ge­sperrt. Laut ei­ner Be­rech­nung der IHK ver­liert je­der Lkw-Fah­rer durch die Um­we­ge im Durch­schnitt 49 Mi­nu­ten, an­de­re Au­to­fah­rer müs­sen mit 20 Mi­nu­ten rech­nen. „Hoch­ge­rech­net auf al­le ge­schäft­li­chen Fahr­ten be­deu­tet die Voll­sper­rung für den Stand­ort Duis­burg/Nie­der­rhein ei­nen Ver­lust von 140 Man­n­jah­ren im Mo­nat“, sag­te Dietz­fel­bin­ger.

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