Schloss Myl­len­donk: Gol­fen für die Kin­der­krebs­kli­nik

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KINO - VON DA­NIE­LA GEFGEN

Viel Pro­mi­nenz traf sich ges­tern in lo­cke­rer At­mo­sphä­re zum Tur­nier in Kor­schen­broich. Da­bei war Te­am­geist ge­fragt.

KOR­SCHEN­BROICH Nach ei­nem kur­zen Blick in die Gäs­te­lis­te des zwei­ten „PSD Bank Jon­ges Open“hät­te leicht der Ein­druck ent­ste­hen kön­nen, dass es sich bei dem Cha­ri­ty­E­vent des Hei­mat­ver­eins „Düs­sel­dor­fer Jon­ges“um ein Fuß­ball- und nicht um ein Golf­tur­nier han­del­te. Vie­le Spie­ler der le­gen­dä­ren Weis­wei­ler-Elf konn­ten als Teil­neh­mer des Cups ge­won­nen wer­den. Nicht ganz un­schul­dig dar­an ist wohl Adam Ci­chon, ehe­ma­li­ger Spie­ler des 1. FC Köln und frü­he­rer Ju­gend­spie­ler von Bo­rus­sia Mön­chen­glad­bach: „Micha­el Brühl ist Or­ga­ni­sa­tor die­ser Ver­an­stal­tung und ein gu­ter Freund von mir. Als er mir von sei­ner Idee er­zählt hat, ha­be ich den Kon­takt zu den Weis­wei­lern her­ge­stellt.“Der Tag auf dem Golf­platz von Schloss Myl­len­donk hat Adam Ci­chon un­glaub­lich gut ge­fal­len: „Al­les ist to­tal pro­fes­sio­nell or­ga­ni­siert, da ste­cken wirk­lich ei­ni­ge St­un­den Ar­beit drin.“

Die meis­te Ar­beit an dem Tag und auch im Vor­feld hat­te wahr­schein­lich Or­ga­ni­sa­tor Micha­el Brühl. Er ist der Tisch­baas der Tisch­ge­mein­schaft Scholl­jon­ges, ei­ne Un­ter­grup­pie­rung der Düs­sel­dor­fer Jon­ges, die die Idee zu dem Be­ne­fiz­Gol­fen ent­wi­ckelt ha­ben. „Wir ha­ben sehr viel Zeit in das Tur­nier in­ves­tiert. Das Wich­tigs­te ist aber nun, dass wir Geld für die Kin­der­krebs­kli­nik der Düs­sel­dor­fer Uni­K­li­nik sam­meln kön­nen.“

Das Spen­den­geld für die Kli­nik kommt aus dem Los­ver­kauf der Tom­bo­la, die im An­schluss an das Wohl­tä­tig­keits­tur­nier statt­fand. Zu den ex­klu­si­ven Ge­win­nen zähl­ten bei­spiels­wei­se ein Au­to, Gol­frei­sen nach Sylt und Mallor­ca, Ein­tritts­kar­ten zum Bun­des­li­ga­spiel Schal­ke ge­gen FC Bay­ern und si­gnier­te Fuß­ball­tri­kots.

Der gu­te Zweck steht auch für Pe­ter Wyn­hoff, Spie­ler der Weis­wei­lerElf, ab­so­lut im Vor­der­grund: „Die Haupt­sa­che ist, dass wir ei­ne grö­ße­re Sum­me zu­sam­men­be­kom­men. Da­her sind sol­che Ver­an­stal­tun­gen im­mer wich­tig.“Trotz­dem freut sich Wyn­hoff, dass er durch sei­ne Teil­nah­me an dem Cha­ri­ty-Event mit ei­nem Tag auf Schloss Myl­len­donk ver­bin­den kann. „Ich spie­le ger­ne Golf und bin schon öf­ter hier ge­we­sen. Mit ge­fällt es hier.“

Auch Weis­wei­ler-Kol­le­ge Bernd Krauss ge­nießt den Tag: „Das ist ein su­per Event und ein ganz tol­ler Golf­platz.“Für den Ex-Bo­rus­si­aTrai­ner und -Spie­ler hat das Tur­nier ei­nen wei­te­ren an­ge­neh­men Aspekt. „Als ich heu­te mor­gen hier an­kam, kann­te ich noch nie­man­den“, sagt Krauss. „Nun sind be­reits vie­le neue Be­kannt­schaf­ten ent­stan­den.“

Ein maß­geb­li­cher Grund da­für war si­cher­lich auch, dass nur im Team ge­spielt wur­de. Die Star­ter wur­den in Grup­pen von bis zu vier Teil­neh­mern un­ter­teilt, so dass die Er­geb­nis­se nur ge­mein­schaft­lich er­zielt wer­den konn­ten. Au­ßer­dem wur­de auch ein we­nig auf die Er­fah­rung der ein­zel­nen Gol­fer ge­ach­tet.

FO­TO: DET­LEF ILGNER

Pro­mi-Tref­fen in Kor­schen­broich (von links): Bernd Krauss, Micha­el Brühl, Pe­ter Wyn­hoff, Wolf­gang Hahl­he­ge und And­re Scheidt golf­ten ges­tern auf Schloss Myl­len­donk für den gu­ten Zweck.

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