Aus­gleich für Nacht­und Sonn­tags­diens­te

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - DIE TIERWELT -

(tmn) Wer nachts und an Sonn­ta­gen ar­bei­tet, kann von sei­nem Chef ei­nen Aus­gleich for­dern. Das teilt die Ar­beits­ge­mein­schaft Ar­beits­recht des Deut­schen An­walt­ver­eins mit. Bei Nacht­schich­ten ste­he An­ge­stell­ten ei­ne Zu­la­ge von et­wa 20 Pro­zent vom Brut­to­lohn zu. Wer sonn­tags ar­bei­tet, hat An­spruch auf ei­nen frei­en Aus­gleichs­tag. Ob es da­für auch ei­nen fi­nan­zi­el­len Aus­gleich gibt, re­gelt der Ta­rif- oder Ar­beits­ver­trag. For­dert der Chef zu Nacht- und Sonn­tags­ar­beit auf, müs­sen Mit­ar­bei­ter dem nach­kom­men. Das gel­te zu­min­dest in Be­ru­fen, in de­nen un­ge­wöhn­li­che Ar­beits­zei­ten nicht un­üb­lich sind. Wei­gern kön­nen sich An­ge­stell­te nur, wenn me­di­zi­ni­sche Grün­de vor­lie­gen.

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