FDP-Chef nennt Krim-An­nek­tie­rung „dau­er­haft“

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

BER­LIN (dpa) Der FDP-Vor­sit­zen­de Chris­ti­an Lind­ner hat ei­ne Ver­bes­se­rung der Be­zie­hun­gen zu Russland an­ge­mahnt. Es müs­se An­ge­bo­te ge­ben, da­mit der rus­si­sche Prä­si­dent Wla­di­mir Pu­tin oh­ne Ge­sichts­ver­lust sei­ne Po­li­tik ver­än­dern kön­ne, sag­te Lind­ner den Zei­tun­gen der Fun­ke-Me­di­en­grup­pe. „Si­cher­heit und Wohl­stand in Eu­ro­pa hän­gen auch von den Be­zie­hun­gen zu Mos­kau ab.“Lind­ner wei­ter: „Um ein Ta­bu aus­zu­spre­chen: Ich be­fürch­te, dass man die Krim zu­nächst als dau­er­haf­tes Pro­vi­so­ri­um an­se­hen muss.“Grü­nen-Chef Cem Öz­de­mir kri­ti­sier­te Lind­ners Äu­ße­run­gen scharf. Die deutsch-rus­si­schen Be­zie­hun­gen sind seit Be­ginn der Ukrai­ne­kri­se vor drei Jah­ren schwer be­las­tet. We­gen der Lie­fe­rung meh­re­rer Sie­mens-Gas­tur­bi­nen auf die Krim hat­te die EU meh­re­re Straf­maß­nah­men be­schlos­sen. Die EU er­kennt die Ein­ver­lei­bung der Krim durch Russland nicht an.

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