US-Prä­si­dent Trump präg­te den Be­griff der „Fa­ke News“

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

Fa­ke News Po­pu­lär ge­macht hat den Be­griff US-Prä­si­dent Do­nald Trump. In sei­ner ers­ten Pres­se­kon­fe­renz nach sei­nem Wahl­sieg im Ja­nu­ar die­ses Jah­res sag­te er ge­gen­über ei­nem Re­por­ter des US-Nach­rich­ten­sen­ders CNN: „You are fa­ke news“(et­wa: „Ihr ver­brei­tet Fal­sch­nach­rich­ten“). Al­ter­na­ti­ve Fak­ten Das Team des USPrä­si­den­ten präg­te auch ei­nen Be­griff für ei­ne zwei­fel­haf­te bis be­wusst fal­sche Aus­le­gung von Fak­ten – die al­ter­na­ti­ven Fak­ten. Nach Trumps Amts­ein­füh­rung hat­te der da­ma­li­ge Spre­cher des Wei­ßen Hau­ses, Se­an Spi­cer, be­haup­tet, es sei in Wa­shing­ton zum größ­ten Zu­schau­er­an­drang al­ler Ve­rei­di­gun­gen ei­nes US-Prä­si­den­ten ge­kom­men, was nach­weis­lich nicht stimm­te. In ei­ner Sen­dung des USNach­rich­ten­sen­ders NBC ver­tei­dig­te Trumps Be­ra­te­rin Kel­lyan­ne Con­way Spi­cer – die­ser ha­be eben „al­ter­na­ti­ve Fak­ten“prä­sen­tiert. Du­den Der Be­griff der „Fa­ke News“ist mitt­ler­wei­le so­gar im Du­den zu fin­den. Im Ein­trag heißt es, die­se sei­en „in den Me­di­en und im In­ter­net, be­son­ders in den So­ci­al Me­dia, in ma­ni­pu­la­ti­ver Ab­sicht ver­brei­te­te Fal­sch­mel­dun­gen“.

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