Frau­en­quo­te

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - STIMME DES WESTENS -

Die IT-Bran­che gilt als Män­ner­do­mä­ne. Der klas­si­sche „Nerd“, al­so der Com­pu­ter­freak, ist weiß und männ­lich. Ei­gent­lich sei das ja auch gar kein Pro­blem, schrieb nun ein Goog­le-Ent­wick­ler in ei­nem in­ter­nen „Ma­ni­fest“. Für ihn sei es so­gar nur lo­gisch: Schließ­lich un­ter­schei­de sich die Ver­tei­lung von Vor­lie­ben und Fä­hig­kei­ten zwi­schen Män­nern und Frau­en aus bio­lo­gi­schen Grün­den. Frau­en sei­en we­ni­ger wi­der­stands­fä­hig und schaff­ten es auch des­halb so sel­ten in Füh­rungs­po­si­tio­nen. Ei­ne Frau­en­quo­te scha­de da­her dem Such­ma­schi­nen­kon­zern. Das wer­de man ja wohl noch sa­gen dür­fen. Klar, das darf man sa­gen. Es ist halt nur Mum­pitz. Das er­kann­te Goo­gleChef Sun­dar Pich­ai glück­li­cher­wei­se auch: Im Un­ter­neh­men ist jetzt ein Ar­beits­platz frei. Hof­fent­lich be­kommt ihn ei­ne Frau. ja­co

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