Au­to­ma­ten­spren­ger müs­sen ins Ge­fäng­nis

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - NORDRHEIN-WESTFALEN -

KÖLN (dpa) Das Land­ge­richt Köln hat zwei Män­ner we­gen der Spren­gung meh­re­rer Geld­au­to­ma­ten in Nord­rhein-West­fa­len zu Ge­fäng­nis­stra­fen von je­weils fünf Jah­ren und sechs Mo­na­ten ver­ur­teilt. Laut Ur­teil er­beu­te­ten sie mit ih­ren Ta­ten ins­ge­samt 470.000 Eu­ro. Zu­dem ver­ur­sach­ten die 22 und 30 Jah­re al­ten Tä­ter er­heb­li­chen Sach­scha­den. „Das war ei­ne über­aus pro­fes­sio­nel­le Vor­ge­hens­wei­se“, at­tes­tier­te der Vor­sit­zen­de Rich­ter in der Ur­teils­be­grün­dung. Der Ablauf sei in Gr­und­zü­gen im­mer gleich ge­we­sen: Nachts füll­ten die Tä­ter die Geld­au­to­ma­ten mit ei­nem Gas­ge­misch, dann spreng­ten sie sie per Fern­zün­dung in die Luft. An­schlie­ßend flo­hen die Män­ner mit ei­nem ge­tun­ten Au­di.

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