Stu­die: Angst vor dem Ab­stieg treibt Wäh­ler zur AfD

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - POLITIK -

BERLIN (epd) Ab­stiegs­angst und Un­si­cher­heit über die ei­ge­ne Zu­kunft sind die Haupt­grün­de für Wäh­ler, ihr Kreuz bei der AfD zu ma­chen. Nach ei­ner ges­tern vor­ge­stell­ten Stu­die der ge­werk­schafts­na­hen Hans-Böck­lerStif­tung ste­hen AfD-Wäh­ler ma­te­ri­ell nicht schlech­ter da als der Be­völ­ke­rungs­durch­schnitt. Sie ha­ben aber grö­ße­re Be­fürch­tun­gen, die Kon­trol­le über ihr Le­ben zu ver­lie­ren. Zwei Drit­tel der Wahl­be­rech­tig­ten, die die AfD wäh­len wür­den, wenn am Sonn­tag Bun­des­tags­wahl wä­re, ma­chen sich Sor­gen um ih­re Zu­kunft – in der Ge­samt­be­völ­ke­rung ist das nur je­der Zwei­te (46 Pro­zent). Das Ge­fühl per­sön­li­cher Zu­rück­set­zung ist bei AfD-Wäh­lern stark aus­ge­prägt, ob­wohl ihr Durch­schnitts­Net­to­ver­dienst mit 1664 Eu­ro kaum un­ter dem Durch­schnitt (1682 Eu­ro) liegt. AfD-Wäh­ler ge­ben über­durch­schnitt­lich oft an, im Ver­gleich zu ih­ren El­tern ei­nen so­zia­len Ab­stieg er­lebt zu ha­ben.

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