Grün­zug vom Ta­ge­bau bis zum JHQ ge­plant

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR - VON ANDREAS GRUHN

Der Wes­ten der Stadt soll ei­nen durch­ge­hen­den Grün­zug er­hal­ten, der es mög­lich macht, vom Ta­ge­bau­rand im Sü­den bis zum JHQ zu wan­dern oder mit dem Fahr­rad zu fah­ren. Als ver­gleich­ba­res Bei­spiel nann­te der Pla­nungs­de­zer­nent der Stadt, Gre­gor Bo­nin, ges­tern den Niers­grün­zug im Os­ten der Stadt. Der idyl­li­sche, rund 22 Ki­lo­me­ter lan­ge Grün­zug führt vom Schloss Wick­rath über Schloss Rhe­ydt, Zop­pen­broich, durch den Bungt­wald im­mer an der Niers ent­lang Rich­tung Nor­den. Ver­gleich­ba­res soll nun auch im Wes­ten ent­ste­hen zwi­schen Knip­pertz­bach und Müh­len­bach, sag­te Bo­nin ges­tern. „Ir­gend­wann wird das heu­ti­ge Ta­ge­bau-Loch zur tou­ris­ti­schen At­trak­ti­on für die­se Re­gi­on wer­den, und dann sind wir ganz nah dran“, sag­te der Tech­ni­sche Bei­ge­ord­ne­te.

Der Grün­zug soll im JHQ zu dem Are­al im Süd­wes­ten füh­ren, auf dem in Kür­ze ers­te Ge­bäu­de ab­ge­ris­sen wer­den. Die­ser west­li­che Be­reich grenzt an das Ge­biet Knip­pertz­bach­tal/Hell­bach an, er soll im Be­sitz des Bun­des blei­ben und laut Stadt für „Aus­gleichs­maß­nah­men im Rah­men des Bun­des­ver­kehrs­we­ge­plans ge­nutzt wer­den“. Dort sei­en „land­schaft­lich sehr schö­ne Ge­bie­te“, die man sicht­bar und er­leb­bar ma­chen möch­te, so Bo­nin. Ers­te Pla­nun­gen da­zu lie­fen be­reits, Ide­en wür­den ge­sam­melt und Teil­ab­schnit­te ent­spre­chend „in na­her Zu­kunft“an­ge­gan­gen.

Wenn die Ab­riss­ar­bei­ten auf dem Teil des JHQ ab­ge­schlos­sen sind, soll die Re­na­tu­rie­rung be­gin­nen. Und da­zu ge­hört auch ein ganz neu­es Ele­ment: Der Schutt, der beim Ab­riss der Ge­bäu­de an­fällt, soll nach den Vor­stel­lun­gen der Stadt und wohl auch der Bun­des­an­stalt für Im­mo­bi­li­en­auf­ga­ben (Bi­ma) vor Ort blei­ben, auf­ge­schich­tet wer­den und mit Be­grü­nung ei­nen zehn bis zwölf Me­ter ho­hen Aus­sichts­punkt bil­den. Von dort soll ein wei­ter Blick über die Um­ge­bung mög­lich sein. Dies je­den­falls ist der Plan, der ge­mein­sam mit Land­schafts­ar­chi­tek­ten und Bi­ma um­ge­setzt wer­den soll – und zwar in na­her Zu­kunft. „Wir wol­len dort land­schafts­ge­stal­te­ri­sche Din­ge um­set­zen, wie sie auch den Niers­grün­zug prä­gen“, sag­te Bo­nin.

„Ir­gend­wann wird das heu­ti­ge Ta­ge­bauLoch zur tou­ris­ti­schen

At­trak­ti­on wer­den“

Gre­gor Bo­nin

Pla­nungs­de­zer­nent

FO­TO: DPA

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