Alb­traum Falsch­par­ker

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - KULTUR -

Rück­sicht­nah­me ist ei­ne Tu­gend – al­ler­dings ei­ne, die im­mer mehr aus der Mo­de kommt. Es kann und darf nicht sein, dass Feu­er­wehr und Ret­tungs­dienst bei ih­rem Ein­satz be­hin­dert wer­den. Es sind nicht nur die Gaf­fer oder die, die kei­ne Ret­tungs­gas­se bei ei­nem Un­fall auf der Au­to­bahn bil­den. Es sind auch Falsch­par­ker in den ein­zel­nen Ort­schaf­ten, die es den Hel­fern aus Be­quem­lich­keit oder Ge­dan­ken­lo­sig­keit un­nö­tig schwer ma­chen. Da­bei wä­re die Lö­sung für al­le so ein­fach: mit­den­ken und auf­ein­an­der Rück­sicht neh­men. Das wür­de je­der auch vor­aus­set­zen, wenn er in Not ge­ra­ten und auf die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr und auf die Ret­tungs­sa­ni­tä­ter war­ten müss­te.

ruth.wiedner-runo@rheinische-post.de fahrt kein Durch­kom­men. Mar­get Lor­ent­zen ver­folg­te das Ran­gie­ren in der zu­ge­park­ten Kur­ve mit Sor­ge: „Ich ha­be ei­nen kran­ken Mann zu­hau­se. Ich darf mir gar nicht aus­ma­len, was pas­siert, wenn wir ei­nen Not­arzt bräuch­ten.“Mit Kopf­schüt­teln re­agiert Baum auf die Eng­stel­le in der Bren­ta­no­stra­ße. „Dort gibt es kein Ver­bot. Wir kom­men ge­ra­de so durch.“Und Ei­köt­ter er­gänzt: „Wenn die Stadt dort Park­buch­ten zu­las­ten der Grün­strei­fen an­le­gen wür­de, blie­ben un­ser Fahr­zeu­ge un­zer­kratzt und die Äs­te am Baum.“

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