Schloss Dyck: Par­knäch­te fol­gen auf Il­lu­mi­na

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES -

(hbm) „Par­knäch­te Schloss Dyck – im Zau­ber des Lichts“ist das Mot­to der Ver­an­stal­tung, die auf die Il­lu­mi­na auf Schloss Dyck folgt. 15 Jah­re lang war der Park für ei­ne Wo­che im Sep­tem­ber von Re­gis­seur Wolf­ram Lens­sen far­ben­präch­tig be­leuch­tet und in Sze­ne ge­setzt wor­den, sein Nach­fol­ger ist der ge­bür­ti­ge Glad­ba­cher Richard Röhr­hoff, der un­ter an­de­rem das „Fe­s­tungs­Leuch­ten“auf der Fe­s­tung Eh­ren­breit­stein in Ko­blenz und das „Es­sen Light Festival“pro­du­ziert.

Der 40-jäh­ri­ge Event- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­be­ra­ter hat sein Bü­ro in Es­sen und wur­de vom Stif­tungs­vor­stand von Schloss Dyck, Jens Span­jer, ins Boot ge­holt. Röhr­hoff war vor­her Ge­schäfts­füh­rer der Burg Satz­vey En­ter­tain­ment, hat zu­dem 2015 den Wahl­kampf von Es­sens Ober­bür­ger­meis­ter Tho­mas Ku­fen (CDU) ge­ma­nagt und war sein kom­mis­sa­ri­scher Spre­cher bis 2016.

Das Kon­zept für die Par­knäch­te sieht 15 klei­ne und gro­ße Spiel­or­te vor. Lei­se Sze­na­ri­en mi­schen sich mit leb­haf­ten, mal ist der Be­su­cher stil­ler Be­ob­ach­ter, mal Be­tei­lig­ter. Span­nung wech­selt sich ab mit Ent­span­nung, es wird mal be­sinn­lich, mal hei­ter, aber im­mer un­ter­halt­sam, ver­spricht die Stif­tung Schloss Dyck. Der Tor­bo­gen zum his­to­ri­schen Park wird be­leuch­tet, vor­her sol­len „Sound­clouds“, ei­ne Lich­tKlang-In­stal­la­ti­on von Da­ni­el Kur­nicz­ak, im Ge­wächs­haus die Bli­cke der Be­su­cher auf sich zie­hen.

Ein Baum aus Schüs­seln und Ei­mern bil­det als Licht­ob­jekt den op­ti­schen Mit­tel­punkt des gro­ßen Par­knäch­te-Bier­gar­tens an der Oran­ge­rie, der da­durch selbst zu ei­nem Spiel­ort und Licht­gar­ten wird. Der fran­zö­si­sche Licht­künst­ler Phil­ip­pe Mor­van hat den Baum kre­iert und macht da­mit die Be­su­cher zu ei­ner Art Teil des Licht­spiels. „Die Be­su­cher wol­len selbst ak­tiv sein“, sagt Röhr­hoff und trägt dem Trend bei­spiels­wei­se mit Schat­ten­spie­le in den Hö­fen Rech­nung. An der Schwarz­nuss­wie­se war­tet der Baum der Wün­sche mit ei­ner „So­ci­al-Light-In­stal­la­ti­on“von Dyck auf. Il­lu­mi­niert er­füllt der Baum al­le drei Mi­nu­ten ei­nen Wunsch, den die Be­su­cher über die Web­sei­te von Schloss Dyck un­ter vier Mo­men­ten wäh­len kön­nen.

Bäu­me sind auch die Ak­teu­re bei „Neu­lich im Wald“, ein Sze­na­rio der lei­sen Tö­ne. Mit der Dschun­gel­welt „Mon­key Bu­si­ness“– ei­ne Lich­tKlang-Ins­ze­nie­rung – er­mun­tert Da­ni­el Kur­nicz­ak zum Ver­rückt­spie­len der gan­zen Fa­mi­lie. 3D-Vi­deo­map­ping wird per Gra­fi­ken und Bea­mer auf den Nord­flü­gel des Schlos­ses pro­ji­ziert. Da­zu gibt es mo­der­ne und tanz­ba­re Mu­sik.

High­light schließ­lich ist ei­ne Licht­show auf der gro­ßen Park­wie­se. „Der Eng­li­sche Land­schafts­park ist für sei­ne gro­ßen Bil­der be­kannt. Und die Park­wie­se ist ein wun­der­vol­ler Ort, um ihn als ei­nes der gro­ßen Bil­der des Parks spek­ta­ku­lär zu in­sze­nie­ren – mit viel Licht und pa­cken­dem Sound“, er­klärt Richard Röhr­hoff. Die Par­knäch­te f in­den vom 1. bis 10. Sep­tem­ber, je­weils von 20 bis 24 Uhr statt. Ein­lass ist ab 18 Uhr, Spiel­be­ginn ist bei Ein­bruch der Dun­kel­heit.

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