So wird das Ka­ba­rett-Jahr 2018 in Jüchen

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON CHRIS­TI­AN KANDZORRA

Die Ge­mein­de setzt ihr be­währ­tes Kul­tur­pro­gramm fort: Neun Co­me­di­ans sol­len das Pu­bli­kum im nächs­ten Jahr un­ter­hal­ten – dar­un­ter ein TV-be­kann­ter Über­ra­schungs­gast. Die Or­ga­ni­sa­to­ren rech­nen mit aus­ver­kauf­ten Aben­den.

JÜCHEN Die Ge­mein­de­ver­wal­tung hat sich ein gro­ßes Ziel ge­setzt: Sie will die Qua­li­tät des Ka­ba­rett­pro­gramms in Jüchen hoch­hal­ten. Der Aus­blick auf das nächste Jahr zeigt be­reits, dass das der neu­en Kul­tur­amts­lei­te­rin Ca­ro­la Schell­horn und ih­rem Team ge­lun­gen ist – denn die Ka­ba­rett­freun­de kön­nen sich auf neun zum Teil sehr be­kann­te Künst­ler freu­en, die Sta­ti­on im Fo­rum der Ge­samt­schu­le be­zie­hungs­wei­se in der Garz­wei­ler Pe­ter-Gie­sen-Hal­le ma­chen.

Da­zu zäh­len In­go Osch­mann und Mir­ja Boes, au­ßer­dem hat die Ge­mein­de Ver­trä­ge mit Bar­ba­ra Ru­scher, Ro­bert Griess, In­grid Küh­ne („De Frau Küh­ne“), Micha­el Ba­ckes („Schmitz-Ba­ckes“), Ste­phan Bau­er und Jens Neu­tag ge­schlos­sen. Die Ge­mein­de rech­net wie­der mit rund 300 Pro­gramm-Abon­nen­ten und Ka­ba­rett-Aben­den, die durch­schnitt­lich zu 90 Pro­zent aus­ver­kauft sind – so wie in den ver­gan­ge­nen Jah­ren. „In­ter­es­sant ist, dass sehr vie­le Be­su­cher von au­ßer­halb kom­men“, sagt Bür­ger­meis­ter Ha­rald Zil­li­kens, der sich das un­ter an­de­rem mit der güns­ti­gen Park­plat­zSi­tua­ti­on er­klärt.

Den An­fang macht am 17. Ja­nu­ar 2018 die scharf­sin­ni­ge Ka­ba­ret­tis­tin Bar­ba­ra Ru­scher mit ih­rem Pro­gramm „Ek­s­ta­se ist nur ei­ne Pha­se“, in der sie so­wohl die WM 2022 in Ka­tar als Groß­pro­jekt des Welt­fuß­ball­ver­ban­des als auch den Film „Fif­ty Sha­des of Grey“als „glo­ba­les Ero­ti­kPhä­no­men“auf die Schüp­pe neh­men will. Zu se­hen ist sie ab 20 Uhr im Schul­fo­rum, das Platz für rund 250 Zu­schau­er bie­tet.

Et­was mehr Platz be­nö­tigt der „Über­ra­schungs-Act“, des­sen Auf- tritt für den 24. Fe­bru­ar, 20 Uhr, an­ge­setzt ist. Die­ser fin­det des­halb in der Pe­ter-Gie­sen-Hal­le statt, in der et­wa 600 Zu­schau­er Platz fin­den. Wer ge­nau dort auf­tre­ten wird, ist noch ge­heim. „Es ist ein Künst­ler, der aus dem Fern­se­hen be­kannt ist und vor al­lem bei jün­ge­ren Zu­schau­ern sehr gut an­kommt“, sagt Ca­ro­la Schell­horn, die kei­ne wei­te­ren In­fos her­aus­ge­ben darf, da vom neu­en Pro­gramm des be­tref­fen­den Künst­lers noch nichts an die Öf­fent­lich­keit ge­lan­gen darf. „Wir kön­nen den Na­men erst An­fang Ok­to­ber be­kannt­ge­ben“, sagt Schell­horn, die ge­nau wie Bür­ger­meis­ter Ha­rald Zil­li­kens da­mit rech­net, dass die Ver­an­stal­tung schnell aus­ver­kauft sein wird.

Ganz si­cher ist, dass Mir­ja Boes am 9. März, 20 Uhr, in der Pe­ter-Gie­sen-Hal­le mit ih­rem Pro­gramm „Mir­ja Boes & die Hon­key Don­keys: Für Geld tun wir al­les!“, ei­ner Im­pro-Come­dy, in der es auch mu­si­ka­lisch wird, zu se­hen sein wird. Am 11. April, 20 Uhr, geht es mit Ro­bert Griess’ Pro­gramm „Haupt­sa­che, es knallt“im Schul­fo­rum zur Sa­che. Der Köl­ner will sich dar­in ei­ni­ge Po­li­ti­ker zur Brust neh­men und es mit Po­in­ten und Gags auf die Spit­ze trei­ben. Am 25. Mai (20 Uhr, Pe­ter-Gie­sen-Hal­le) kommt mit In­go Osch­mann ein Stand-Up-Co­me­di-

AR­CHIV­FO­TO: JOBU

Er ist ei­ner der be­lieb­tes­ten Zau­be­rer des Rhein­lan­des: „Schmitz Ba­ckes“ali­as Micha­el Schmitz, der im Ok­to­ber Sta­ti­on in Jüchen ma­chen wird.

AR­CHIV­FO­TO: HN-

Ka­ba­ret­tist Jens Neu­tag stellt ger­ne ver­we­ge­ne The­sen auf.

AR­CHIV­FO­TO. ILG

„De Frau Küh­ne“be­schreibt re­so­lut die Tü­cken des All­tags.

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