Ge­schich­ten­buch

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LESERBRIEFE -

Zu „NRW ge­gen Schrei­ben nach Hö­ren“(RP vom 26. Ju­li): Mit Freu­de las ich, dass un­se­re neue nord­rhein­west­fä­li­sche Schul­mi­nis­te­rin Yvon­ne Ge­bau­er die Me­tho­de „Schrei­ben nach Hö­ren“nicht mehr zu­las­sen will. Gan­ze Schü­ler­ge­ne­ra­tio­nen wur­den da­mit zu un­fä­hi­gen Men­schen ge­macht, sich in kor­rek­ter Schreib­wei­se mit­zu­tei­len. Wir wis­sen, dass selbst Abitu­ri­en­ten oft nicht in der La­ge sind, feh­ler­frei zu schrei­ben! Das Ar­gu­ment, dass Schü­ler spon­tan schrei­ben sol­len, kann ich nur un­ter­stüt­zen. Ich sel­ber war wäh­rend mei­ner ak­ti­ven Lehrer­zeit be­geis­tert, wenn ich Erst­kläss­ler zum „Ge­schich­ten schrei­ben“mo­ti­vie­ren konn­te. Die­se Tex­te wur­den in der Klas­se im Ori­gi­nal auf­ge­hängt, je­doch er­klär­te ich den Kin­dern, dass die Er­wach­se­nen man­che Wör­ter „an­ders“schrei­ben. Den feh­ler­frei­en Text schrieb ich dann dar­un­ter. Zu Weih­nach­ten er­hiel­ten die El­tern ein „Ge­schich­ten­buch“ih­rer Kin­der. Mar­le­ne Bork 41748 Vier­sen

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