Tür­öff­ner Hof­mann ret­tet Gin­ters De­büt

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL - VON GEORG AMEND

Das ers­te Pflicht­spiel des neu­en Ver­tei­di­gers schien da­ne­ben zu ge­hen. Doch der Of­fen­siv­mann traf beim 2:1 in Es­sen zum wich­ti­gen 1:1.

ES­SEN Die Bo­rus­sen hat­ten sich op­ti­mal vor­be­rei­tet. Na­tür­lich wur­de das tak­ti­sche Ge­ba­ren des Re­gio­nal­li­gis­ten Rot-Weiss Es­sen im Vor­feld des gest­ri­gen Po­kal­spiels aus­ge­lo­tet, na­tür­lich wur­de der Test­spiel­sieg der Es­se­ner ge­gen Bo­rus­sia Dort­mund eben­so zur Kennt­nis ge­nom­men, wie das 1:3 im Li­ga-Spiel ge­gen Wup­per­tal. Hin­zu kam, dass die Glad­ba­cher wäh­rend der ver­gan­ge­nen Tage mit dem Ball trai­nier­ten, der ges­tern an der Ha­fen­stra­ße zum Ein­satz kam. De­tails ent­schei­den, auch wenn der Geg­ner ei­ni­ge Klas­sen tie­fer spielt.

Das Haupt­ar­gu­ment für den Ein­zug in die nächs­te Run­de war in­des auf dem Auf­stel­lungs­bo­gen zu fin­den: Mat­thi­as Gin­ter. Der Mann, der für 17 Mil­lio­nen Eu­ro dem BVB ab­ge­kauft wor­den ist, ist ein ab­so­lu­ter Po­k­al­ex­per­te. Drei­mal in Se­rie schaff­te er es in den ver­gan­ge­nen Jah­ren mit der gelb-schwar­zen Bo­rus­sia ins End­spiel in Berlin. Am Nie­der­rhein gilt das, was drei­mal in Fol­ge pas­siert, als Tra­di­ti­on. Und Gin­ter hat si­cher Lust, sei­ne schö­ne Po­kal-Tra­di­ti­on fort­zu­set­zen.

Be­vor er ges­tern je­doch den ers­ten Schritt in Rich­tung Fi­na­le Num­mer vier tun konn­te mit dem 2:1Sieg in Es­sen, stand das nächs­te ers­te Mal für den Neu­ling an. Vor zwei Wo­chen hat­te er kei­ne 30 Ki­lo­me­ter ent­fernt, in Duis­burg-Hom­berg, beim Test­spiel ge­gen Ma­la­ga sein ers­tes Spiel für Glad­bach über­haupt ge­macht. Nun gab es im strö­men­den Re­gen von Es­sen das Pflicht­spiel-De­büt.

Das schien in­des ins Was­ser zu fal­len. Und bei der Ak­ti­on, die den Abend kom­pli­ziert mach­te, war Gin­ter nur in der Nä­he, aber ge­nau ge­nom­men zu weit weg, pas­sier­te es doch auf „sei­ner“Ver­tei­di­ger­sei­te: Nach der Flan­ke von Den­nis Mal­u­ra war es nicht der Na­tio­nal­spie­ler, der in den Zwei­kampf mit Ben­ja­min Bai­er kam, son­dern der klei­ne Ibo Tra­o­ré. Der Flü­gel­stür­mer hat­te zu­vor mit sei­nem Fehl­pass auch den Es­se­ner Kon­ter ein­ge­lei­tet, der den Rot-Wei­ßen die Chan­ce er­öff­ne­te und war am En­de im Luft­du­ell mit Bai­er oh­ne Chan­ce. Der Ball flog

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