Som­mer­fest in Dohr bringt jun­ge und al­ten Men­schen an ei­nen Tisch

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - LOKALES - VON EVA BACHES

Der Bür­ger­ver­ein fei­er­te in der Klein­gar­ten­an­la­ge mit fröh­li­cher Schla­ger­mu­sik und vie­len Ge­sprä­chen un­ter Freun­den und Be­kann­ten.

DOHR Schon beim Ein­tritt in den Klein­gar­ten Ver­ein Rhe­ydt-Dohr ist fröh­li­che Schla­ger­mu­sik zu hö­ren. Bun­te Lam­pi­ons in den Bäu­men und un­ter den auf­ge­stell­ten Pa­vil- lons mit Bier­bän­ken, ver­brei­ten ei­ne som­mer­li­che und ge­müt­li­che At­mo­sphä­re. Ob­wohl der Som­mer ei­ne Pau­se zu ma­chen scheint, las­sen es sich die Doh­rer nicht neh­men, ge­mein­sam zu fei­ern. „Seit über 30 Jah­ren ma­chen wir die­ses Fest. Es ist für al­le ei­ne tol­le Ge­le­gen­heit zu­sam­men­zu­kom­men. Der Bür­ger­ver­ein Dohr setzt sich seit sei­ner Grün­dung für die Be­lan­ge der Bür­ger ein.“, sagt der Vor­sit­zen­de Gün­ter Dorn.

Heinz-Horst Bäh­ren ist Doh­rer mit Leib und See­le. Ger­ne er­in­nert er sich mit sei­nen Freun­den auch an frü­he­re Zei­ten. „Da gab es noch die Pus­pas-Kir­mes.“Mar­le­ne Brings und ih­re Freun­de la­chen zur Be­stä­ti­gung. Er­klä­rend fügt Bäh­ren hin­zu: „Da sind wir mit Schub­kar­ren vol­ler sehr rei­fer Bir­nen durch den Stadt­teil ge­zo­gen und ha­ben sie von Haus zu Haus ver­teilt.“

Auch für Rolf Vits und sei­ne Frau Char­lot­te ist das Som­mer­fest ein fes­ter Be­stand­teil im Jahr. Er ist Mit­glied im Ge­s­ang­ver­ein, der oft das Som­mer­fest mit­ge­stal­te­te. „Jetzt schaf­fen wir das auf­grund feh­len­der Mit­glie­der nicht mehr. Wir wür­den uns über Nach­wuchs freu­en“, sagt er. „Ich kom­me je­des Jahr. Man trifft im­mer wie­der vie­le Leu­te.“Schon steht der nächs­te Be­kann­te am Tisch. Schnell wer­den wei­te­re Stüh­le or­ga­ni­siert, und man rückt zu­sam­men. Für sei­ne Frau ist es auch ein Zei­chen von So­li­da­ri­tät. „Die ein­zel­nen Ver­ei­ne müs­sen zu­sam­men­hal­ten“, fin­det sie.

FO­TO: HANS-PE­TER REICHARTZ

Beim Som­mer­fest muss­ten im­mer wie­der Stüh­le für neue Be­kann­te an die Ti­sche ge­rückt wer­den.

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