Jü­chen wird beim 2:0-Sieg für Vier­sen zum Sperr­ge­biet

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - SPORT LOKAL - VON KURT THEUERZEIT

FUSSBALL-LAN­DES­LI­GA Jü­chen ist fast rund­um ge­sperrt. Sper­run­gen er­for­dern lan­ge An­fahrts­we­ge. Da­von scheint auch der VfL ge­lernt zu ha­ben. Jü­chen schlug den 1. FC Vier­sen zum Sai­son­auf­takt 2:0, ließ die Gäs­te nur zu Be­ginn zum Zu­ge kom­men und sperr­te dann für Vier­sen den Straf­raum. Al­ler­dings wuss­te Jü­chen zwei­mal, wie man die Sper­ren des Geg­ners über­win­det.

Al­ler­dings sah es da­nach 20 Mi­nu­ten über­haupt nicht aus. Vier­sen über­nahm so­fort das Kom­man­do, oh­ne sich je­doch sehr ge­fähr­lich durch­set­zen zu kön­nen. Kor­bi­ni­an Be­ckers, Pe­tar Po­po­vic und Al­mir Ara­po­vic ka­men zwar zu Tor­ge­le­gen­hei­ten, aber die Ab­schlüs­se des Tri­os wa­ren zu schwach, um Jü­chens gu­ten Schluss­mann Tim Pau­lu­ßen in Ver­le­gen­heit zu brin­gen.

Aber auch die ers­ten Of­fen­siv­ver­su­che der Gast­ge­ber wa­ren nicht furcht­er­re­gend. Dan­ny Hep­ner fehl­te zwei­mal beim Ab­schluss das Glück. Im­mer­hin mach­te Jü­chen nun bis zur Pau­se deut­lich, dass man spie­le­risch mit­hal­ten konn­te, ja so­gar plötz­lich mehr spie­le­ri­sche Ak­zen­te setz­te als die Gäs­te. Die schie­nen ih­ren Schwung völ­lig ver­lo­ren zu ha­ben.

„Wir wa­ren plötz­lich nicht mehr ent­schlos­sen und ziel­stre­big ge­nug“, stell­te FC-Trai­ner Ste­ve Jäck fest. Sein Jü­che­ner Kol­le­ge Mi­che­le Fa­sa­nel­li mach­te da­ge­gen ei­ne deut­li­che Stei­ge­rung sei­ner Mann­schaft aus: „Wir ha­ben nach der Pau­se ein­fach mehr ge­wollt.“

Zu dem spie­le­ri­schen Plus pass­te dann auch das 1:0 durch Jo­nas Kell. Mit der Füh­rung im Rü­cken leis­te­te Jü­chen vor al­lem ei­ne feh­ler­lo­se De­fen­siv­ar­beit und war­te­te auf Kon­ter­chan­cen, die im­mer ge­fähr­li­cher wur­den. Als der FC in der Schluss­pha­se al­les auf ei­ne Kar­te setz­te, ge­wann Fat­lum Ah­me­ti im Mit­tel­feld ein Kopf­du­ell, Ma­ri­us Köl­ler konn­te al­lein auf Vier­sens Tor­war­tBer­g­ner zu­lau­fen, pass­te quer zum mit­ge­lau­fe­nen Ah­me­ti, der das ent­schei­den­de 2:0 er­ziel­te.

Pau­lu­ßen – Köl­ler, Pelt­zer, Gür­pi­nar, Weuf­fen – Ri­xen, Kell (89., Tepp­ler) – Ja­ma­rish­vili, Ah­me­ti, Tur­kay (60., Er­kes) – Hep­ner (70., Kim), Ber­g­ner - Ya­nik, Smi­k­al­la, Het­ter­le, Ara­po­vic (85., Klouth) - Her­mann - Ho­mann, Vaah­sen (65., Ne­li­ßen), Po­po­vic, No­miya (65., Rich­ter) - Be­ckers. 1:0 Kell (63.), 2:0 Ah­me­ti (87.). 120.

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