Neu­es Feu­er­wehr­fahr­zeug für al­le schwie­ri­gen Fäl­le

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - UNTERHALTUNG -

JÜCHEN (RP) Die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr Jüchen hat jetzt ei­nen neu­en Rüst­wa­gen er­hal­ten. Bei die­sem Spe­zi­al­fahr­zeug, das den 20 Jah­re al­ten Vor­gän­ger er­set­zen wird, han­delt es sich um ein All­rad­fahr­ge­stell mit ei­nem Auf­bau. „Vom bis­he­ri­gen Rüst­wa­gen kön­nen vie­le Aus­rüs­tungs­ge­gen­stän­de über­nom­men wer­den. Das hat ge­hol­fen, die ur­sprüng­lich ge­plan­ten Ge­samt­be­schaf­fungs­kos­ten von ins­ge­samt 460.000 Eu­ro auf 405.000 Eu­ro zu re­du­zie­ren“, sagt Bür­ger­meis­ter Ha­rald Zil­li­kens.

Der neue Rüst­wa­gen mit ei­ner Be­sat­zung von drei Mann rückt für die so ge­nann­te gro­ße tech­ni­sche Hil­fe­leis­tung aus, bei der die tech­ni­sche Aus­rüs­tung der „nor­ma­len“Ein­satz­fahr­zeu­ge nicht mehr aus­reicht. Hier­bei er­gänzt er die Hil­fe­leis­tungs­lösch­fahr­zeu­ge zum Bei­spiel bei Lkw-Un­fäl­len, bei de­nen schwe­res tech­ni­sches Ge­rät er­for­der­lich ist. Er ver­fügt auch über ei­nen LEDLicht­mast, der fern­ge­steu­ert wer­den kann.

Da­ne­ben hat das Fahr­zeug ei­nen Ret­tungs­sprei­zer mit Ret­tungs­sche­re und Zy­lin­dern, Mo­tor­sä­gen, Trenn­schlei­fer, pneu­ma­ti­sche Luft­he­ber und Ka­nal­dicht­kis­sen, Con­tai­nern mit un­ter­schied­li­chen Werk­zeu­gen, ei­ne Schleif­korb­tra­ge zur Per­so­nen­ret­tung und der­zeit noch ein­ma­lig im Rhein-Kreis Neuss ein ame­ri­ka­ni­sches Lkw-Ab­stütz­sys­tem der Fir­ma „Pa­ra­tech“. Ne­ben dem Rüst­wa­gen ist An­fang 2018 noch der Er­satz ei­nes wei­te­ren Groß­fahr­zeu­ges ge­plant.

Im Früh­jahr wird ein Hil­fe­leis­tungs­lösch­fahr­zeug aus­ge­lie­fert, das ein 27 Jah­re al­tes nicht mehr dem Stand der Tech­nik ent­spre­chen­des Au­to er­setzt. „Das Fahr­zeug er­mög­licht durch sein in­no­va­ti­ves Aus­rüs­tungs- und Be­la­dungs­kon­zept das Ab­ar­bei­ten ei­nes brei­ten Ein­satz­spek­trums und wird den An­for­de­run­gen an ei­ne leis­tungs­fä­hi­ge Feu­er­wehr ge­recht“, sagt Feu­er­wehr­chef Heinz-Die­ter Abels. „Auch den in ge­stie­ge­nen An­for­de­run­gen an die Ein­satz­kräf­te wird der Wa­ge n ge­recht. Es ist gut, mit nur ei­nem Fahr­zeug viel­sei­ti­ges tech­ni­sches Ge­rät an ei­ne Ein­satz­stel­le zu trans­por­tie­ren. So ge­win­nen wir wert­vol­le Zeit und sind in der La­ge, bei un­kla­ren Alar­mie­rungs­si­tua­tio­nen fle­xi­bel zu re­agie­ren“. Das neue Fahr­zeug soll auch wie­der gut zwei Jahr­zehn­te im Ein­satz blei­ben.

FO­TO: WOLF

Feu­er­wehr­tech­ni­ker Thomas Up­pen­kamp (l.) mit Bür­ger­meis­ter Ha­rald Zil­li­kens vor dem Rüst­wa­gen.

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