Nach­bar mel­det der Po­li­zei ei­nen kor­pu­len­ten Ein­bre­cher

Rheinische Post Moenchengladbach-Land - - REISE & ERHOLUNG -

(gap) An der Von-Groo­te-Stra­ße hat ein auf­merk­sa­mer Nach­bar wahr­schein­lich ei­nen Ein­bruch ver­hin­dert. Kurz vor 18 Uhr alar­mier­te er am Mon­tag die Po­li­zei, nach­dem er be­ob­ach­tet hat­te, dass ei­ne et­wa 1,80 Me­ter gro­ße kor­pu­len­te Per­son mit dunk­ler Ka­pu­zen­ja­cke an dem Rei­hen­haus Sturm ge­klin­gelt hat­te. Als nicht ge­öff­net wur­de, hielt sich die Per­son noch ei­ne Wei­le in der Nä­he des Hau­ses auf, wo­bei sie mit ih­rem Han­dy be­schäf­tigt war, und ging dann in Rich­tung Veil­chen­s­tra- ße weg. Die alar­mier­ten Po­li­zis­ten er­kann­ten, dass man in die­ser Rich­tung über ei­nen Sei­ten­weg an die Gar­ten­sei­te des be­trof­fe­nen Hau­ses ge­langt. Als dann zu­fäl­lig noch die Haus­be­woh­ne­rin heim­kehr­te, konn­te end­gül­tig fest­ge­stellt wer­den, dass ver­sucht wor­den war, in das Haus ein­zu­bre­chen.

Die Roll­lä­den des Wohn­zim­mers wa­ren hoch­ge­scho­ben und da­bei be­schä­digt wor­den, und es war ver­sucht wor­den, die Ter­ras­sen­tür auf­zu­he­beln.

Als ein Woh­nungs­in­ha­ber am Mon­tag nach zwei­stün­di­ger Ab­we­sen­heit abends wie­der nach Hau­se kam, stell­te er laut Po­li­zei fest, dass die Tür zu sei­ner an der Frings­stra­ße ge­le­ge­nen Woh­nung of­fen stand. Da kei­ne Auf­bruch­spu­ren ge­fun­den wur­den, geht die Po­li­zei da­von aus, dass die Tür, die der Woh­nungs­in­ha­ber beim Ver­las­sen nur zu­ge­zo­gen hat­te, wahr­schein­lich ge­schickt ma­ni­pu­liert und ge­öff­net wur­de. Ge­stoh­len wur­de ein Porte­mon­naie.

Nicht so schnell auf­ge­ben woll­te ein Ein­bre­cher, der am Mon­tag kurz nach 17 Uhr ver­sucht hat­te, in ein Ein­fa­mi­li­en­haus an der Urft­stra­ße ein­zu­drin­gen. Er klet­ter­te wahr­schein­lich über ei­nen Zaun auf das Grund­stück. Dann woll­te er sich Zu­tritt zum Haus ver­schaf­fen, in­dem er ei­ne Kel­ler­tür ge­walt­sam auf­brach. Da er aber durch die­sen Kel­ler­raum nicht wei­ter ins Ge­bäu­de vor­drin­gen konn­te, ver­such­te er an­schlie­ßend über das Ga­ra­gen­dach an ein auf Kipp ste­hen­des Fens­ter ei­ner Dach­gau­be zu ge­lan­gen. Durch die von dem Ein­bre­cher ver­ur­sach­ten Ge­räu­sche wur­den die an­we­sen­den Haus­be­woh­ner auf­merk­sam und über­rasch­ten ih­rer­seits den Ein­bre­cher, der mit ei­nem lee­ren Haus ge­rech­net hat­te. Als der Haus­herr den Frem­den an­sprach, flüch­te­te der so­fort durch den Gar­ten und über die Urft­stra­ße in Rich­tung Dah­le­ner Stra­ße.

Sach­dien­li­che Hin­wei­se, ins­be­son­de­re über ge­mach­te Be­ob­ach­tun­gen, bit­te an Telefon 02161 290.

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