Die­ser Fisch schießt mit Was­ser

Rheinische Post Moenchengladbach - - KINDERSEITE -

Wenn ein Fluss ins Meer mün­det, ent­steht ei­ne so ge­nann­te Brack­was­ser­zo­ne. Im nur leicht sal­zi­gen Flach­was­ser die­ser Be­rei­che kön­nen man­cher­orts so­gar Pflan­zen wie Man­gro­ven­bäu­me wach­sen. Das dich­te Ge­äst ih­rer Wur­zeln bie­tet bes­te Ver­steck­mög­lich­kei­ten für Jung­fi­sche. Doch auch grö­ße­re Ex­em­pla­re sind dort zu fin­den. In den Man­gro­ven­la­gu­nen Asi­ens und Aus­tra­li­ens lebt der Schüt­zen­fisch. Nor­ma­ler­wei­se er­nährt sich die­ser bis zu 20 Zen­ti­me­ter gro­ße Un­ter­was­ser­jä­ger von In­sek­ten, die ins Was­ser fal­len. Mit sei­nen Art­ge­nos­sen strei­tet er sich um je­den Hap­pen. Aus die­sem Grund hilft der Schüt­zen­fisch dem Zu­fall auf die Sprün­ge: So­bald er au­ßer­halb des Was­sers auf ei­nem Ast ein In­sekt aus­macht, legt er sein Maul an die Ober­flä­che und vi­siert die Beu­te an. Durch kräf­ti­ges Zu­sam­men­drü­cken der Kie­men­de­ckel wird ein Strahl auf das In­sekt ab­ge­feu­ert, so dass es ins Was­ser fällt und ge­fres­sen wird, be­vor es ein an­de­rer tut. Schüt­zen­fi­sche er­wi­schen mit die­ser Me­tho­de Beu­te, die sich bis zu vier Me­ter weit ent­fernt be­fin­det.

FO­TO: PRI­VAT

Mit ei­nem Was­ser­strahl schie­ßen Schüt­zen­fi­sche In­sek­ten ab.

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