Grü­ne Ge­heim­nis­krä­me­rei

Die Prä­sen­ta­ti­on ei­ner „Po­ten­zi­al­stu­die“ging da­ne­ben, weil die grü­nen Lan­des­par­tei­chefs nicht mit den Zah­len her­aus­rück­ten. Ei­nem Pro­fi wie Frak­ti­ons­chef Prig­gen wä­re das nicht pas­siert.

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

Die­se Ge­heim­nis­krä­me­rei kann man den NRW-Grü­nen nicht durch­ge­hen las­sen. Da hat­ten die bei­den Lan­des­vor­sit­zen­den Mo­na Neu­baur und Sven Leh­mann ver­gan­ge­ne Wo­che die Pres­se­ver­tre­ter ein­ge­la­den, um ih­nen ei­ne „Po­ten­zi­al­stu­die“zu den Zu­kunfts­chan­cen ih­rer Par­tei vor­zu­stel­len. Die Er­geb­nis­se, das muss man schon sa­gen, hör­ten sich recht in­ter­es­sant an.

Dem­nach kön­nen sich 44 Pro­zent der Be­frag­ten in NRW vor­stel­len, die Grü­nen zu wäh­len. Vor al­lem von An­hän­gern der SPD, aber auch von CDU und Link­s­par­tei könn­ten sie Zu­lauf be­kom­men. Grü­ne-Wäh­ler, so heißt es wei­ter, ver­füg­ten in der Re­gel über ei­nen ho­hen Bil­dungs­grad und sei­en mehr­heit­lich weib­lich. Sehr gu­te Wer­te er­ziel­ten die Grü­nen bei den The­men so­zia­le Ge­rech­tig­keit so­wie Kin­der- und Fa­mi­li­en­po­li­tik. Auch in der Schul- und Bil­dungs­po­li­tik „gab es gu­te No­ten“, be­teu­er­te die Grü­nen-Spit­ze.

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