Stadt warnt vor iri­schen Land­fah­rern

Rheinische Post Moenchengladbach - - PANORAMA -

(gap) Iri­sche Land­fah­rer ha­ben ges­tern An­woh­nern im Be­reich Ging­ter­kamp und Fin­ken­schlag an­ge­bo­ten, ih­nen die Be­lä­ge der Ein­fahr­ten und Zu­we­ge zu re­pa­rie­ren. Das Ord­nungs­amt warnt nach die­sen Hin­wei­sen drin­gend da­vor, sol­che Haus­tür­ge­schäf­te ab­zu­schlie­ßen: Die Per­so­nen sei­en nicht be­rech­tigt, die­se Ar­bei­ten selbst­stän­dig aus­zu­füh­ren, „da sie in der Re­gel we­der ei­ne Ge­wer­be­an­mel­dung noch die nö­ti­ge Hand­werks­rol­len­ein­tra­gung be­sit­zen, al­so schwarz­ar­bei­ten“. Dar­über hin­aus wird er­heb­lich an der Qua­li­tät der Ar­bei­ten ge­zwei­felt. Oft wür­den min­der­wer­ti­ge Ma­te­ria­li­en zu über­höh­ten Prei­sen ein­ge­baut und Ab­fäl­le an den Bau­stel­len hin­ter­las­sen, die der Grund­stücks­ei­gen­tü­mer mit ho­hem Kos­ten­auf­wand ent­sor­gen muss. Hin­wei­se auf ent­spre­chen­de An­ge­bo­te nimmt das Ord­nungs­amt un­ter den Te­le­fon­num­mern 02161 25-6287 bis 256290 oder per E-Mail an kos@mo­en- chen­glad­bach.de ent­ge­gen. Und es gibt noch wei­te­re Be­schwer­den: Ein 73-Jäh­ri­ger be­rich­te­te ges­tern, dass der öf­fent­li­che Fuß­weg von der Li­li­ent­hal­stra­ße zum Fried­hof von den Land­fah­rern mit ei­ner Hun­de­hüt­te zu­ge­stellt wor­den sei. „In der Hüt­te sitzt ein bel­len­der und knur­ren­der Hund. Ich ha­be mich nicht vor­bei­ge­traut“, sagt er. Au­ßer­dem sei ein Ga­ra­gen­hof in der ehe­ma­li­gen bri­ti­schen Sied­lung, wo das Wan­der­volk kam­piert, „to­tal zu­ge­müllt“wor­den.

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