Frank­reich will noch ein­mal Mil­li­ar­den spa­ren

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

PA­RIS (rtr) Nach Ita­li­en geht auch Frank­reich im Streit um ei­ne zu ho­he Neu­ver­schul­dung auf Brüs­sel zu. Ein ak­tua­li­sier­ter Etat­ent­wurf für 2015 mit zu­sätz­li­chen Ein­spa­run­gen in Hö­he von 3,6 bis 3,7 Mil­li­ar­den Eu­ro sei an die EU-Kom­mis­si­on über­mit­telt wor­den, sag­te Fi­nanz­mi­nis­ter Mi­chel Sa­pin. Da­mit kön­ne Frank­reich die EU-Vor­ga­ben er­fül­len. Sa­pin ver­wies auf über­ra­schend nied­ri­ge Zins­zah­lun­gen und Über­wei­sun­gen für das EU-Bud­get. Es ge­be auch zu­sätz­li­che Ein­nah­men aus der Be­kämp­fung von Steu­er­be­trug. Zu­dem pro­fi­tier­ten Un­ter­neh­men nicht mehr so stark von Steu­er­er­leich­te­run­gen. Die EUKom­mis­si­on will sich mor­gen da­zu äu­ßern, wel­che Haus­halts­plä­ne der Mit­glieds­staa­ten sie ab­lehnt, weil die­se nicht mit den EU-Re­geln über­ein­stim­men. Ita­li­en hat­te zu­vor be­reits Zu­ge­ständ­nis­se ge­macht und zu­sätz­li­che Ein­spa­run­gen von 4,5 Mil­li­ar­den Eu­ro an­ge­bo­ten.

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