Ma­gnet Mer­kel

So­lan­ge die Kanz­le­rin ih­re Rhe­to­rik nicht än­dert, wird sich auch am Flücht­lings­zu­strom nichts än­dern. So zu tun, als könn­ten wir das wei­ter ver­kraf­ten, ist ver­ant­wor­tungs­los.

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

EU-Kom­mis­sar Gün­ther Oet­tin­ger hat die An­zie­hungs­kraft, die Deutsch­land auf die Flücht­lin­ge aus Sy­ri­en und zu­neh­mend auch Af­gha­nis­tan aus­übt, ding­fest ge­macht. Das deut­sche Asyl­recht wir­ke „wie ein Ma­gnet“, hat er ge­sagt und sich des­halb ei­ne Grund­ge­setz­än­de­rung ge­wünscht. Der Mi­nis­ter­prä­si­dent von Sach­senAn­halt, Rei­ner Ha­seloff, wie Oet­tin­ger CDU-Par­tei­kol­le­ge von An­ge­la Mer­kel, legt für sein Bun­des­land ei­ne Ober­gren­ze von 12.000 Flücht­lin­gen fest. Der fran­zö­si­sche Pre­mier Manuel Valls setzt die Ober­gren­ze für Frank­reich bei 30.000 in zwei Jah­ren an. Das sind so vie­le, wie der­zeit in we­ni­gen Ta­gen nach Deutsch­land kom­men.

Es ist mitt­ler­wei­le nicht nur der baye­ri­sche Mi­nis­ter­prä­si­dent Horst See­ho­fer, der die Kanz­le­rin in ih­rer Po­li­tik des be­din­gungs­los of­fe­nen Schlag­baums ein­hegt. Er ist fast schon ihr ge­rings­tes Pro­blem. Mer­kel be­kommt Druck von ganz an­de-

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