Die­se Fra­gen stellt App­le Be­wer­bern

Wer beim iPho­ne-Her­stel­ler an­fan­gen will, soll­te Spaß am Kno­beln ha­ben.

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT - VON FLO­RI­AN RINKE

CU­PER­TI­NO Wer bei App­le ar­bei­ten will, soll­te sich vor dem Be­wer­bungs­ge­spräch ei­ne Fra­ge stel­len: Bin ich klug? Denn ei­ne Ant­wort dar­auf könn­ten Mit­ar­bei­ter des iPho­ne-Her­stel­lers an­geb­lich wis­sen wol­len. Die In­ter­net­sei­te „Cult of Mac“hat zehn Fra­gen zu­sam­men­ge­tra­gen, die po­ten­zi­el­le zu­künf­ti­ge Mit­ar­bei­ter er­war­tet.

Wer sie liest, merkt schnell, wie groß die An­for­de­run­gen sind, die App­le ans Per­so­nal stellt. Wer hier ar­bei­tet muss schließ­lich in­no­va­tiv und ex­zel­lent in sei­nem Fach­ge­biet sein. Die Aus­le­se ist da­her ra­di­kal. Ein Ex-Be­wer­ber be­rich­te­te be­reits 2014, dass er sich meh­re­ren Te­le­fon­in­ter­views un­ter­zie­hen muss­te, an- schlie­ßend folg­ten Vi­deo­te­le­fo­na­te, ei­ne Ein­la­dung nach Ka­li­for­ni­en und ein mehr­stün­di­ges Interview. Am En­de folg­te die Ab­sa­ge.

Das dürf­te vie­len so ge­hen, denn die Fra­gen, die App­le Kan­di­da­ten an­geb­lich stel­len soll, ha­ben es in sich: Ist es wich­ti­ger, das Pro­blem zu lö­sen oder für ei­ne gu­te Kun­den­er­fah­rung zu sor­gen, soll App­le ei­nen Kan­di­da­ten ge­fragt ha­ben. An­de­re Be­wer­ber muss­ten Wis­sens­fra­gen be­ant­wor­ten, et­wa wie vie­le Kin­der täg­lich welt­weit ge­bo­ren wer­den. Oder es gab ein Rät­sel: Vor ih­nen ste­hen drei Bo­xen. Ei­ne ist mit Äp­feln ge­füllt, ei­ne mit Oran­gen und die drit­te mit Äp­feln und Oran­gen. Lei­der wur­den die Kis­ten falsch be­zeich­net, so dass man von au­ßen nicht se­hen kann, was sich in ih­nen be­fin­det. Sie dür­fen ei­ne Box öff­nen und oh­ne hin­ein­zu­bli­cken ei­ne Frucht her­aus­neh­men. Wie kön­nen Sie al­le drei Bo­xen an­schlie­ßend durch ei­nen Blick auf die Frucht kor­rekt zu­ord­nen?

Hät­ten Sie es ge­wusst?

FOTO: AP

Der Tech­nik­kon­zern App­le gilt als be­gehr­ter Ar­beit­ge­ber.

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