Rich­ter dämpft Hoff­nun­gen im Fit­schen-Pro­zess

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

MÜNCHEN (dpa) Im Straf­pro­zess ge­gen den Co-Chef der Deut­schen Bank, Jür­gen Fit­schen, ist ein Ab­schluss vor Weih­nach­ten nicht in Sicht. Der Vor­sit­zen­de Rich­ter Pe­ter Noll kün­dig­te vor dem Land­ge­richt München an, er se­he sich an­ge­sichts der kom­ple­xen Be­weis­auf­nah­me nicht in der La­ge, das Ver­fah­ren kurz­fris­tig zu be­en­den. „Neh­men Sie sich die Zeit, um auf den Christ­kindl­markt zu ge­hen“, sag­te er zu Fit­schen und den vier an­de­ren Ex-Top-Ban­kern, die sich we­gen ver­such­ten Pro­zess­be­trugs im Fall Kirch ver­ant­wor­ten müs­sen. Al­le hat­ten zu­rück­ge­wie­sen, vor vier Jah­ren Rich­ter be­tro­gen zu ha­ben, um die Deut­sche Bank vor Scha­den­er­satz an die Er­ben des Me­dien­un­ter­neh­mers Leo Kirch zu be­wah­ren.

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