Un­se­re ganz ei­ge­ne „Ost-See“

Rheinische Post Moenchengladbach - - KULTUR - LAU­RA SCHAMEITAT

Die Kol­le­gin kommt grad frisch aus dem Ur­laub. Zwei Wo­chen Use­dom. Nett. Sie hat da auch ei­ne schö­ne Woh­nung. Kann sie jetzt aber ver­kau­fen. Wer will schon acht St­un­den fah­ren, um am Strand zu spa­zie­ren? Schließ­lich krie­gen wir doch jetzt un­se­re(n) ei­ge­ne(n) Ost-See. Und das so­gar fuß­läu­fig zum Bahn­hof! Da steigt sie kurz in Rhe­ydt in den Zug, und schon kann der Ba­de­spaß be­gin­nen. Und die gut be­tuch­ten Sylt-Tou­ris­ten kön­nen auch hier blei­ben. Denn ein West(er)land ha­ben wir hier schließ­lich auch. Von da aus ist es dann auch gar nicht mehr weit zum Ba­de­strand. Nur ein­mal die Hin­den­burg­stra­ße run­ter. Nur mit dem Ka­vi­ar, da könn­te es schwie­rig wer­den. Den müs­sen wir dann aus Düsseldorf im­por­tie­ren.

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