Stark­re­gen: 300 Ki­lo­me­ter Stau in Nord­rhein-West­fa­len

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

DÜSSELDORF (csk) Auf den Stra­ßen in NRW kam es ges­tern Mor­gen durch an­hal­ten­den Stark­re­gen ver­mehrt zu Staus und sto­cken­dem Verkehr. 303 Ki­lo­me­ter hat der WDR-Ver­kehrs­ser­vice zur Spit­zen­zeit um 8.45 Uhr ge­mes­sen. „Vor al­lem im Köl­ner Raum und im Ber­gi­schen Land kam es zu Staus“, sag­te An­na Ko­pyl­kow aus der WDR-Ver­kehrs­re­dak­ti­on. Auch auf der A40 Rich­tung Duis­burg und auf der A57 zwi­schen Mo­ers und Kre­feld muss­ten Au­to­fah­rer mit War­te­zei­ten bis zu ei­ner St­un­de und mehr rech­nen. „Wir er­le­ben dann ent­spre­chen­de Un­fäl­le, die wie­der­um zu neu­en Staus füh­ren“, sag­te Ko­pyl­kow. An ei­nem nor­ma­len Di­ens­tag­mor­gen oh­ne Stark­re­gen sei­en Staus von über 200 Ki­lo­me­tern üb­lich.

Die hef­ti­gen Re­gen­fäl­le hät­ten die schlech­te Sicht in der mor­gend­li­chen Dun­kel­heit zu­sätz­lich ge­trübt, sag­te ei­ne Spre­che­rin des ADAC. Das ver­un­si­che­re vie­le Fah­rer. Vie­le wür­den aus Unsicherheit ab­rupt ab­brem­sen, was wei­te­re Staus und Un­fäl­le aus­lö­se. Bei Stark­re­gen, so die Spre­che­rin, kom­me die Ge­fahr des Aqua­pla­nings hin­zu. Das sei schon bei ei­ner Pro­fil­tie­fe von drei Mil­li­me­tern und Ge­schwin­dig­kei­ten von 100 St­un­den­ki­lo­me­tern mög­lich. Da­her rät der ADAC den Au­to­fah­rern zu vier Mil­li­me­ter Pro­fil­tie­fe auf den Win­ter­rei­fen statt der vor­ge­schrie­be­nen 1,6 Mil­li­me­ter. Au­ßer­dem emp­fiehlt der Au­to­club drin­gend, im Win­ter die Schei­ben­wi­scher zu er­neu­ern und die Licht­stär­ke zu prü­fen.

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