Re­gie­rung: Tadsch Mahal ist kein Hin­du-Tem­pel

Rheinische Post Moenchengladbach - - POLITIK -

NEU DE­LHI (dpa) Du­bio­sen Fra­gen zur Ge­schich­te des Tadsch Mahal hat die in­di­sche Re­gie­rung nun ei­nen Rie­gel vor­ge­scho­ben. Es ge­be kei­ner­lei Hin­wei­se dar­auf, dass das Unesco-Welt­kul­tur­er­be einst ein hin­du­is­ti­scher Tem­pel ge­we­sen sei, sag­te Kul­tur­mi­nis­ter Ma­hesh Shar­ma laut „Ti­mes of In­dia“. Re­nom­mier­te His­to­ri­ker sind sich ei­nig, dass der mus­li­mi­sche Herr­scher Shah Ja­han das Mau­so­le­um für sei­ne Lieb­lings­frau Mum­taz Mahal er­bau­en ließ. Hin­du-na­tio­na­lis­ti­sche His­to­ri­ker ver­su­chen im­mer wie­der, die mus­li­mi­schen Tei­le aus In­di­ens Ge­schichts­schrei­bung zu ent­fer­nen. Das im 17. Jahr­hun­dert er­bau­te Tadsch Mahal ist das mit Ab­stand be­kann­tes­te in­di­sche Mo­nu­ment.

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