Pro­jekt­wo­che zu „Fit for school“in der Ma­ri­en­schu­le

Rheinische Post Moenchengladbach - - BILDUNG - VON ERIK ACKER

Ein Klas­sen­raum mit Schü­lern aus ver­schie­de­nen Jahr­gän­gen, Leh­rern ver­schie­de­ner Fä­cher und El­tern, aus­ge­rüs­tet mit Di­gi­tal­ka­me­ras – in der Bi­schöf­li­chen Ma­ri­en­schu­le wer­den die Er­geb­nis­se der Pro­jekt­ta­ge un­ter dem Mot­to „Fit for school“prä­sen­tiert. Vie­le Pla­ka­te, klei­ne Fil­me, die auf Lein­wän­de ge­wor­fen wer­den, Stän­de mit Smoot­hies und ve­ge­ta­ri­schem Es­sen und so­gar ein Ex­pe­ri­ment aus der Che­mie wur­den da­für auf­ge­baut.

Lars Heit­mann aus der Klas­se 8b hat­te sich mit Mit­schü­lern dem The­ma „Aus­wir­kun­gen von Dro­gen, Zi­ga­ret­ten und Al­ko­hol“an­ge­nom­men. „Zu­sam­men mit ei­ner Che­mie­leh­re­rin ha­ben wir her­aus­ge­fun­den, dass ei­ne Pa­ckung Zi­ga­ret­ten, die man über ein gan­zes Jahr je­den Tag raucht, et­wa ei­ne Tas­se Teer in der Lun­ge hin­ter­lässt“. Die Schü­ler fan­den zu­dem her­aus, dass man in die­sem Jahr et­wa 1825 Eu­ro al­lei­ne für das Rau­chen aus­gibt.

Schü­ler der Stu­fe 12 ha­ben wäh­rend der zwei Pro­jekt­ta­ge kur­ze Vi­de­os pro­du­ziert, in de­nen sie zei­gen, wie ein­fach man schon in jun­gem Al­ter ge­sund Ko­chen kann. So­gar ein Koch­buch mit ein­fa­chen Re­zep­ten ha­ben sie zu­sam­men­ge­stellt. „Wir woll­ten zei­gen, dass man fit­ter durch den All­tag geht, wenn man statt Scho­ko­rie­gel ein­fach mal ei­nen Ap­fel in die Brot­do­se packt“, so die Schü­le­rin­nen, die an dem Pro­jekt ar­bei­te­ten. Die The­men, die be­han­delt wur­den, wa­ren viel­fäl­tig: Un­ter an­de­rem die Aus­wir­kung ei­ner un­ge­sun­den Le­bens­wei­se auf die Or­ga­ne, die wich­ti­ge Rol­le von Stress­ver­mei­dung und Zeit­ma­nage­ment im All­tag so­wie die po­si­ti­ven Aus­wir­kun­gen von Mu­sik auf die Hirn­leis­tun­gen wer­den von den Schü­lern an­schau­lich prä­sen­tiert.

Zeit­gleich fin­det in ei­nem Raum hin­ter der Büh­ne der Schu­le im Rah­men der Ak­ti­on „Ju­ni­or Sci­ence Ca­fé“ei­ne Dis­kus­si­on von Schü­lern zu­sam­men mit Ex­per­ten zum The­ma „Die Smart­watch - der Arzt am Hand­ge­lenk?“statt. Eli­sa­beth Beh­rendt, Eva Scheler, Ja­na Be­ckers, Jo­ël­le Hel­brich, Lot­ta Sän­ger und Ju­lia Wassenberg, Schü­le­rin­nen der zehn­ten Klas­se, ha­ben sich seit März im Rah­men ei­ner AG mit dem The­ma be­schäf­tigt. „Nach­dem wir für die Dis­kus­si­on vie­le Ab­sa­gen von Wis­sen­schaft­lern und Fir­men be­kom­men ha­ben, ha­ben wir uns in Mo­de­ra­ti­ons- und Or­ga­ni­sa­ti­ons­team auf­ge­teilt und die Ver­an­stal­tung vor­be­rei­tet“. Um bei ei­ner Dis­kus­si­on mit Ex­per­ten be­ste­hen zu kön­nen, prob­ten die Schü­ler im Vor­aus mehr­mals al­le mög­li­chen Si­tua­tio­nen. Fa­zit des Ge­sprächs: Smart­wat­ches kön­nen auch in den nächs­ten Jah­ren we­der Ärz­te noch Fit­ness­trai­ner er­set­zen, wer­den aber ei­ne wich­ti­ge Rol­le im All­tag der Nut­zer spie­len.

Ei­nePa­ckun­gZi­ga­ret­ten am Tag hin­ter­lässt nach in ei­nem Jahr ei­ne Tas­se

Teer in der Lun­ge

RP-FOTO: ILGNER

Nach der Pro­jekt­wo­che im Rah­men von „Fit for school“prä­sen­tier­ten die Schü­le­rin­nen und Schü­ler der Ma­ri­en­schu­le ih­re Ar­bei­ten

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