Grund­schü­ler auf gro­ßer Rei­se nach Phan­ta­st­a­si­en

Ei­ne Wo­che lang gas­tier­te der Zir­kus Phan­ta­sia an der Grund­schu­le Wind­berg und prob­te mit den Kin­dern.

Rheinische Post Moenchengladbach - - BILDUNG - VON CHRIS­TI­AN LIN­GEN

Ei­ne jun­ge Frau ent­deckt auf dem Dach­bo­den ei­ne al­te Holz­kis­te. Sie er­kennt, dass sie die Kis­te einst sel­ber dort hin­ge­stellt hat und öff­net sie. Der In­halt ver­setzt sie in Stau­nen. Auf ei­nem Zet­tel steht: „Ana­st­a­sia aus Phan­ta­st­a­si­en“. So nann­te sich die jun­ge Frau als Kind und sie be­kommt Sehn­sucht da­nach. Als sie vor ei­nen Spie­gel tritt, wird sie wie­der zum Kind und be­gibt sich auf ei­ne Rei­se zu ih­rem kind­li­chen Ich. Mit die­ser Ge­schich­te be­ginnt die Vor­stel­lung im Zir­kus Phan­ta­sia. Er gas­tier­te an der Grund­schu­le Wind­berg. Die Stars in der Ma­ne­ge wa­ren aber nicht die Zir­kus­leu­te. An drei Ta­gen lern­ten die Schü­ler, wie sie sel­ber zu klei­nen Ar­tis­ten wer­den kön­nen.

Der Be­ginn der Rei­se nach Phan­ta­st­a­si­en ist ei­ne zau­ber­haf­te Show im Schwarz­licht. Rings um ei­nen rie­si­gen Erd­ball krei­sen Fi­sche und Schmet­ter­lin­ge. Ei­ne Stim­me aus dem Off for­dert die Zu­schau­er im prall ge­füll­ten Zelt auf, der Phan­ta­sie frei­en Lauf zu las­sen. Die ers­te rich­ti­ge Zir­kus­num­mer ist schließ­lich ein Draht­seil­akt. In Fla­men­co­kos­tü­men ba­lan­cie­ren die Kin­der über ein Draht­seil und zei­gen klei­ne Kunst­stü­cke. Ana­st­a­sia er­in­nert sich an ih­re Kind­heit.

Zir­kus­di­rek­tor Lars führt sie wei­ter zu ei­ni­gen Clowns, die durch die Ma­ne­ge stol­pern. Span­nend wird es, als die bei­den auf ei­ne Grup­pe Mus­ke­tie­re tref­fen. Sie du­el­lie­ren sich. Ein ab­trün­ni­ger Mus­ke­tier wird in ei­ne Kis­te ge­sperrt, die an­schlie­ßend von zehn De­gen durch­sto­chen wird. Ei­gent­lich soll­te der Mus­ke­tier jetzt ein Schwei­zer Kä­se sein, doch als die an­de­ren nach­schau­en, ist der Ab­trün­ni­ge ver­schwun­den.

„Das war span­nend“, ruft Ana­st­a­sia und fragt Lars: „Kennst du noch mehr sol­cher span­nen­der Or­te?“Na­tür­lich kennt Lars ei­nen. Er führt Ana­st­a­sia zu den Fa­ki­ren. Sie ent­zün­den ein Feu­er und tan­zen um die Flam­men her­um. Dann ge­hen sie über Scher­ben und le­gen sich auf ein Na­gel­brett. Am span­nends­ten wird es je­doch am En­de. Da spu­cken die Fa­ki­re Feu­er.

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