USA: Schie­ße­rei mit 14 To­ten

In ei­nem So­zi­al­zen­trum sol­len bis zu drei Tä­ter um sich ge­schos­sen ha­ben.

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

SAN BER­NAR­DI­NO (RP) In der ka­li­for­ni­schen Stadt San Ber­nar­di­no ha­ben Un­be­kann­te ges­tern am spä­ten Vor­mit­tag (Orts­zeit) ein Blut­bad an­ge­rich­tet. Die ört­li­che Po­li­zei gab drei St­un­den spä­ter be­kannt, es ha­be bei der Schie­ße­rei in ei­nem um­fang­rei­chen Ge­bäu­de­kom­plex min­des­tens 14 To­te und 14 Ver­letz­te ge­ge­ben. Zu­vor war die Re­de von mög­li­chen Gei­seln so­wie ei­nem ver­däch­ti­gen Ge­gen­stand ge­we­sen, bei dem es sich um ei­ne Bom­be han­deln könn­te. Der Ver­dacht be­stä­tig­te sich aber of­fen­bar nicht.

Die Po­li­zei fahn­de­te ges­tern nach drei Ver­däch­ti­gen, die nach Tat hat­ten flie­hen kön­nen. Zu der Schie­ße­rei war es in ei­nem So­zi­al­zen­trum ge­kom­men. Kurz nach dem ers­ten No­t­ruf ge­gen 11 Uhr Orts­zeit si­cher- te die Po­li­zei den Tat­ort. Dort war zu se­hen, wie ei­ni­ge Per­so­nen auf fahr­ba­ren Kran­ken­tra­gen weg­ge­rollt wur­den, an­de­re lie­fen rasch da­von oder wur­den von Be­am­ten weg­ge­führt. An ei­ner Tank­stel­le un­weit des Tat­orts ent­fernt be­rich­te­te die Ma­na­ge­rin Ana Fu­en­tes von ei­nem gro­ßen Po­li­zei­auf­ge­bot. „Es sind viel­leicht 150 Po­li­zis­ten, die sich auf die Ho­s­pi­ta­li­ty La­ne zu­be­we­gen“, sag­te sie. Sie ha­be kei­ne An­wei­sung, im Ge­bäu­de zu blei­ben, sag­te Fu­en­tes. Doch hät­ten Kun­den ihr er­zählt, dass es Schie­ße­rei­en im „In­land Re­gio­nal Cen­ter“ge­be. Das Zen­trum bie­tet Di­enst­leis­tun­gen für Men­schen mit Ent­wick­lungs­stö­run­gen an. Die Hin­ter­grün­de der Tat wa­ren zu­nächst un­klar. Kla­re Hin­wei­se auf ei­nen Ter­ror­an­schlag gab es laut US-Bun­des­po­li­zei FBI nicht. Nach Zeu­gen­aus­sa­gen sol­len die Tä­ter mit Sturm­ge­weh­ren be­waff­net ge­we­sen sein. San Ber­nar­di­no hat 200.000 Ein­woh­ner und liegt 100 Ki­lo­me­ter öst­lich von Los Angeles. Panorama

FOTO: AP

Ein Ein­satz­team der Po­li­zei er­scheint am Tat­ort in San Ber­nar­di­no.

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