Luft­han­sa ver­han­delt mit drei Ge­werk­schaf­ten

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

DÜSSELDORF (RP) Deutsch­lands größ­te Flug­ge­sell­schaft, die Luft­han­sa, ringt mit ih­ren drei wich­tigs­ten Ge­werk­schaf­ten um ei­ne An­nä­he­rung bei der Neu­aus­rich­tung des Kon­zerns. Dem Luft­han­sa-Ma­nage­ment ge­lang es ges­tern erst in letz­ter Se­kun­de, auch die Pi­lo­ten­Ge­werk­schaft Ver­ei­ni­gung Cock­pit von ei­ner Teil­nah­me an ih­rem Job­gip­fel zu über­zeu­gen. Die Un­ab­hän­gi­ge Flug­be­glei­ter-Or­ga­ni­sa­ti­on und Ver­di hat­ten be­reits vor we­ni­gen Ta­gen ih­re Teil­nah­me an dem Tref­fen zu­ge­sagt.

Der Gip­fel im An­schluss an die Auf­sichts­rats­sit­zung soll­te da­zu bei­tra­gen, den Dau­er­streit zwi­schen Ma­nage­ment und den Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tern zu lö­sen, der be­reits zu 13 Pi­lo­ten­streiks und ei­nem Re­kord­aus­stand der Flug­be­glei­ter ge­führt hat. Ge­spro­chen wer­den soll­te ins­be­son­de­re über die Aus­wir­kun­gen des ge­plan­ten Kon­zern­um­baus auf die Ar­beits­plät­ze im In­land.

Im An­schluss er­klär­te die Luft­han­sa, man ha­be fest­ge­stellt, „dass Zu­sam­men­ar­beit, Ver­trau­en so­wie Kom­mu­ni­ka­ti­on ver­bes­sert wer­den müs­sen“. Über wei­te­re In­hal­te sei Still­schwei­gen ver­ein­bart wor­den.

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