Bo­rus­sia kann Bi­lanz von 2012 schon top­pen

Der Ta­bel­len­zwei­te der Zwei­ten Frau­en-Bun­des­li­ga emp­fängt am Sonn­tag im Grenz­land­sta­di­on den ETSV Würz­burg. Zum Stadt­der­by zwi­schen Bo­rus­sia II und dem FSC kommt es in der Nie­der­rhein­li­ga.

Rheinische Post Moenchengladbach - - SPORT LOKAL - VON THO­MAS GRULKE

FRAUENFUSSBALL Ein Sieg fehlt noch, dann ist die Aus­beu­te aus der Pre­mie­ren­sai­son über­bo­ten. 23 Zäh­ler sam­mel­te Bo­rus­sia in ih­rer ers­ten Zweit­li­ga-Spiel­zeit 2011/12 ins­ge­samt, nun sind es nach dem Wie­der­auf­stieg be­reits 21 nach ge­ra­de mal acht Spiel­ta­gen. „Die­se Zwi­schen­bi­lanz hat un­se­re Er­war­tun­gen über­trof­fen, und wir sind stolz dar­auf. Aber wir wis­sen auch, dass wir uns für die­se Momentaufnahme nichts kau­fen kön­nen und wei­ter­hin ge­nau­so viel in­ves­tie­ren müs­sen“, sagt Bo­rus­si­as Frau­en­trai­ner Mi­ke Schmalenberg.

Am Sonn­tag (14 Uhr) emp­fängt sei­ne Mann­schaft den ETSV Würz­burg, mit dem Bo­rus­sia in de­ren Ab­stiegs­sai­son 11/12 punkt­gleich war. Jetzt tref­fen sich bei­de Ver­ei­ne in Deutsch­lands zweit­höchs­ter Klas­se wie­der, wo­bei Glad­bach weit­aus bes­ser ge­star­tet ist. Wäh­rend der Gast­ge­ber Ta­bel­len­zwei­ter ist, hat Würz­burg nur zwei Punk­te Vor­sprung auf die Ab­stiegs­rän­ge. „Wir tun gut dar­an, uns wie im­mer gut vor­zu­be­rei­ten. Wir wol­len ak­tiv sein und agie­ren, müs­sen aber auch tak­tisch fle­xi­bel sein, wenn ein­mal die Spiel­kon­trol­le ver­lo­ren ge­hen soll­te“, sagt Schmalenberg, der zu­letzt in Aa­chen auf schwer be­spiel­ba­rem Ra­sen gu­te An­sät­ze sah.

Die Spiel­pau­se am ver­gan­ge­nen Wo­che­n­en­de hat Bo­rus­sia zu ei­nem gu­ten Test ge­gen Eind­ho­ven ge-

Mi­ke Schmalenberg Bo­rus­sia nutzt, zu­dem konn­ten sich zu­letzt an­ge­schla­ge­ne Spie­le­rin­nen wie­der her­a­n­ar­bei­ten. So ist Spiel­füh­re­rin Ju­lia Koj nach ih­rer Me­nis­kus­ver­let­zung nun wie­der ei­ne Kan­di­da­tin für die Start­for­ma­ti­on. Und Kel­ly Si­mons, die zu­rück ist im Mann­schafts­trai­ning, könn­te schon ei­ne Op­ti­on für den 18er-Ka­der wer­den.

Bo­rus­si­as Zweit­ver­tre­tung hat die Herbst­meis­ter­schaft in der Nie­der- rhein­li­ga be­reits vor dem letz­ten Hin­run­den­spiel dank ei­nes Vor­sprungs von drei Punk­ten und 26 To­ren si­cher. Doch Trai­ner Max Möl­ler muss nicht fürch­ten, dass sein Team des­we­gen ge­dank­lich schon zu früh die in Win­ter­pau­se geht – zu­mal es am Sonn­tag (11 Uhr) den Lo­kal­ri­va­len FSC zum Stadt­der­by emp­fängt. Die­ser geht nach dem 2:1-Er­folg vo­ri­gen Sonn­tag im Kel­ler­du­ell mit dem SV Jä­gerhaus Lin­de durch­aus er­leich­tert in das Du­ell mit dem sou­ve­rä­nen Spit­zen­rei­ter.

„Un­se­re Pflicht­auf­ga­be ha­ben wir er­füllt, jetzt folgt für uns ein Bo­nus­spiel. Wir wol­len Bo­rus­sia so gut es geht är­gern, aber wir wis­sen auch um Glad­bachs Qua­li­tät. Zu­dem gibt es ein schö­nes Wie­der­se­hen, da bei­spiels­wei­se Lena Sie­berg ih­re fuß­bal­le­ri­sche Aus­bil­dung bei uns ab­sol­viert hat“, sagt FSC-Trai­ner Wolf­gang Wassenberg, der sei­nem Team nach dem kräf­te­zeh­ren­den Sieg ge­gen Lin­de am Mon­tag trai­nings­frei gab. Nun gilt es, noch­mals 90 Mi­nu­ten hoch­kon­zen­triert zu sein und mög­lichst we­nig zu­zu­las­sen ge­gen den kla­ren Fa­vo­ri­ten.

„Die­se Zwi­schen­bi­lanz hat un­se­re Er­war­tun­gen über­trof­fen, und wir

sind stolz dar­auf“

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