Tipps zum Glück­lich­sein: Nicht ver­glei­chen

Rheinische Post Moenchengladbach - - KRUSCHEL ERKLÄRT’S -

Manch­mal könn­te man die gan­ze Welt um­ar­men, so glück­lich fühlt man sich. Und manch­mal ist man trau­rig, nie­der­ge­schla­gen – und völ­lig un­glück­lich. „Im­mer glück­lich zu sein, ist ei­gent­lich nicht mög­lich“, sagt der Psy­cho­lo­ge Ste­phan Ler­mer. „Rich­tig glück­lich zu sein, das ist ein Zu­stand, der oft nur kurz an­hält.“Man kann aber et­was für sein Glück tun. „Wer an­de­re Men­schen glück­lich macht, fühlt sich selbst glück­lich“, sagt der Fach­mann. Wenn man et­was für an­de­re tut, wenn man an­de­ren hilft oder sie be­schenkt, zum Bei­spiel. „Man kann gu­te Ge­füh­le beim an­de­ren her­vor­lo­cken“, er­klärt Ste­phan Ler­mer. „Das ist ein biss­chen so wie zau­bern. Das macht glück­lich.“Häu­fig hat das Ge­fühl von Glück auch mit Leis­tung zu tun. Wenn man zum Bei­spiel ei­ne gu­te No­te schreibt oder ein Tor beim Fuß­ball schießt. Das macht dann glück­lich. „Du könn­test dir Zie­le set­zen und dann ver­su­chen, die­se Zie­le zu er­rei­chen“, rät Ste­phan Ler­mer. Glück­lich zu sein fängt aber auch bei der Art an, wie wir selbst die Din­ge se­hen. „Der größ­te Glücks­kil­ler ist es, sich mit an­de­ren Men­schen zu ver­glei­chen“, er­klärt Ste­phan Ler­mer. Es gibt im­mer Men­schen, die mehr ha­ben, mehr dür­fen, mehr kön­nen und schö­ner sind als man selbst. „Man sieht im­mer nur die­se Sei­te. Es hilft aber, zu se­hen, was man sel­ber kann und hat. Und dass vie­le Men­schen das nicht ha­ben.“Wich­tig ist auch, sich nicht zu är­gern. „Das kann man üben. Wenn et­was schief­ge­lau­fen ist, kann man sa­gen: Das hat jetzt nicht funk­tio­niert. Dar­aus ler­ne ich et­was. Und beim nächs­ten Mal ma­che ich es bes­ser.“dpa

FOTO: DPA

Wer an­de­re Men­schen glück­lich macht, fühlt sich selbst glück­lich.

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