Flug­lärm stört re­la­tiv we­ni­ge

For­sa be­frag­te im Auf­trag des Düs­sel­dor­fer Flug­ha­fens knapp 3000 Men­schen.

Rheinische Post Moenchengladbach - - NORDRHEIN-WESTFALEN - VON THORS­TEN BREITKOPF

DÜSSELDORF Laut ei­ner Um­fra­ge, die der Flug­ha­fen Düsseldorf beim Mei­nungs­for­schungs­in­sti­tut For­sa in Auf­trag gab, gibt es im Um­land des Air­ports ei­ne gro­ße Ak­zep­tanz für Flug­ver­kehr und auch den da­mit ver­bun­de­nen Lärm. For­sa be­frag­te da­zu knapp 3000 Be­woh­ner in Düsseldorf und zwölf Ge­mein­den im Um­land des Flug­ha­fens. 16 Pro­zent der Be­frag­ten ga­ben an, dass sie sich per­sön­lich in ih­rem All­tag stark oder sehr stark durch Flug­lärm be­las­tet füh­len. Der Rest gab an, sich we­nig oder über­haupt nicht von Flug­lärm ge­stört zu füh­len. Al­ler­dings va­ri­ie­ren die An­ga­ben stark je nach Wohn­ort. Wäh­rend in Düssel- 12 % 16 % 18 %

33 % 20 % 20 % dorf selbst oder in Neuss we­ni­ger als 20 Pro­zent Stö­run­gen durch Flug­lärm als Pro­blem nann­ten, wa­ren es in Kaarst oder Meer­busch weit mehr als 40, in Duis­burg da­ge­gen nur neun Pro­zent. Ku­ri­os: Von de­nen, die sich vom Flug­lärm ge­stört füh­len, flie­gen 57 Pro­zent laut Um­fra­ge gern oder sehr gern, nur un­we­sent­lich we­ni­ger als die vom Flug­lärm nicht ge­stör­ten (59 Pro­zent).

Flug­lärm­geg­ner zeig­ten sich vom Flug­ha­fen miss­ver­stan­den. „For­sa stellt fest, was eh kei­ner be­strei­tet“, sagt Chris­toph Lan­ge, Chef von „Bür­ger ge­gen Flug­lärm“. Es ge­he nicht um Wirt­schaft oder Ak­zep­tanz, son­dern um ei­ne strik­te Ein­hal­tung ei­nes Nach­flug­ver­bo­tes zwi­schen 22 und 6 Uhr.

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