Ra­ting­agen­tur wer­tet acht US-Groß­ban­ken ab

Rheinische Post Moenchengladbach - - WIRTSCHAFT -

NE­WYORK (dpa) Die Ra­ting­agen­tur Stan­dard & Poor’s (S&P) hat in ei­nem Rund­um­schlag die Kre­dit­wür­dig­keit von acht US-Groß­ban­ken um ei­ne Stu­fe ge­senkt. Grund sei die ge­sun­ke­ne Aus­sicht für die In­sti­tu­te, bei ei­ner neu­en Schief­la­ge wie­der auf Staats­hil­fe zäh­len zu kön­nen, teil­te S&P mit. Seit der Fi­nanz­kri­se hat die Po­li­tik welt­weit die Re­geln für Ban­ken mit dem Ziel ver­schärft, dass sie nicht mehr vom Steu­er­zah­ler ge­ret­tet wer­den müs­sen. Das bes­te Ra­ting un­ter den USGroß­ban­ken ha­ben bei S&P mit „A“Wells Far­go, die Bank of New York Mel­lon und Sta­te Street. Ei­ne Stu­fe nied­ri­ger steht Bran­chen­pri­mus JPMor­gan bei „A-“. Noch ei­nen Punkt tie­fer ein­ge­stuft sind Ci­ti­group, Bank of Ame­ri­ca, Gold­man Sachs und Mor­gan St­an­ley mit „BBB+“. Vor zwei Jah­ren hat­te mit Moo­dy’s die an­de­re gro­ße Ra­ting­agen­tur mit glei­cher Be­grün­dung die Kre­dit­wür­dig­keit vie­ler Groß­ban­ken auf ein­mal ab­ge­wer­tet. Ein schlech­te­res Ra­ting be­deu­tet oft, dass Un­ter­neh­men hö­he­re Zin­sen bei der Auf­nah­me von Kre­di­ten zah­len müs­sen.

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