Blen­den­de Per­spek­ti­ven und ge­wal­ti­ge Her­aus­for­de­run­gen

Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG - VON THO­MAS DRUY­EN

Das RP-Fi­nanz­fo­rum „Sach­wer­te und In­vest­ment­ver­mö­gen“do­ku­men­tier­te wach­sen­de Märk­te und ei­ne Neu­jus­tie­rung der Bran­che, die al­len Be­tei­lig­ten zu Gu­te kommt. Be­rück­sich­tigt man noch ei­ne Ren­di­te­opti­on ober­halb des ak­tu­el­len durch­schnitt­li­chen Zins­ni­veaus und die im­mer zahl­rei­cher wer­den­de Su­che nach ei­ni­ger­ma­ßen ver­läss­li­chen Fi­nanz­pro­duk­ten sind dies Zei­chen ei­ner po­si­tiv zu nut­zen­den In­fra­struk­tur.

Den­noch ist auch die­se Bran­che nicht vor der un­ge­heu­ren Be­schleu­ni­gung und Kom­ple­xi­tät un­se­rer Ge­gen­wart ge­feit. Da­her gilt es höchs­te Fle­xi­bi­li­tät und Trans­pa­renz an den Tag zu le­gen, um das Ver­trau­en der Bür­ger zu ge­win­nen und zu recht­fer­ti­gen. Ver­schie­de­ne Aspek­te ste­hen hier im Fo­kus der un­ter­neh­me­ri­schen Ver­ant­wor­tung: Im Vor­der­grund steht si­cher- lich die ad­äqua­te Um­set­zung der Di­gi­ta­li­sie­rung, um die in­ter­es­sier­ten Nut­zer ad­äquat ab­zu­ho­len. Dies gilt vor al­lem für die jün­ge­ren Ge­ne­ra­tio­nen, die di­gi­ta­le Ver­zö­ge­run­gen si­cher­lich be­stra­fen wür­den. Eben­so soll­te ei­ne Psy­cho­lo­gie der Kun­den­be­dürf­nis­se viel erns­ter ge­nom­men wer­den. Na­tür­lich gilt dies für al­le Bran­chen.

Wenn man die Pro­duk­te nicht ver­steht, hat man sei­nen Auf­trag nicht er­füllt. In­so­fern müs­sen Ra­tio­na­li­tät, Emo­tio­na­li­tät und auch Bauch­ge­fühl be­ant­wor­tet und ab­ge­holt wer­den, da­mit ein tat­säch­li­ches Ver­ständ­nis der Ge­schäfts­vor­gän­ge vor­liegt. In die­sem Sin­ne ist ei­ne um­fas­sen­de und den­noch ver­ständ­li­che Auf­klä­rung und Pro­dukt­spra­che un­er­läss­lich.

Die Teil­neh­mer des Fo­rums und auch ihr Ver­band als Speer­spit­ze ha­ben ei­ne Viel­falt drin­gen­der Maß­nah­men ver­in­ner­licht. Al­le Be­tei­lig­ten war klar, man muss in Zei­ten der Kom­ple­xi­tät und Ge­schwin­dig­keit cha­rak­ter­lich die Stirn bie­ten. Der Ver­mö­gens­py­cho­lo­ge Pro­fes­sor Dr. Tho­mas Druy­en ist Di­rek­tor des In­sti­tuts für Ver­glei­chen­de Ver­mö­gens­kul­tur und Ver­mö­gen­s­psy­cho­lo­gie an der Sigmund Freud Pri­vat­Uni­ver­si­tät Wi­en Pa­ris und Grün­der des In­sti­tuts für Zu­kunfts­psy­cho­lo­gie und Zu­kunfts­ma­nage­ment.

FOTO: MICHA­EL LÜB­KE

Pro­fes­sor Dr. Tho­mas Druy­en ist Ver­mö­gens- und Zu­kunfts­psy­cho­lo­ge.

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