„Mehr Re­gu­lie­rung bei der Geld­an­la­ge geht kaum“

Rheinische Post Moenchengladbach - - UNTERHALTUNG - VON PATRICK PE­TERS

Im­mer wenn ein Fall von Falsch­be­ra­tung in der Fi­nanz­in­dus­trie durch die Me­di­en geht, wird gleich­zei­tig der Ruf nach mehr Re­gu­lie­rung laut. Dann soll der Staat ge­fäl­ligst ein­grei­fen und da­für sor­gen, dass mehr Si­cher­heit und Trans­pa­renz bei den Pro­duk­ten (und dem Ver­trieb) herrscht. Für Dr. Pe­ter Les­nicz­ak, Ge­schäfts­füh­rer der Dr. Pe­ters Gm­bH & Co. Emis­si­ons­haus KG aus Dort­mund, ist das ein Grund zur Freu­de. Denn schließ­lich sei­en die As­sets des Hau­ses so stark re­gu­liert wie kaum ein an­de­res an den Ka­pi­tal­märk­ten. „Un­ser Schwer­punkt liegt seit vie­len Jah­ren auf Flug­zeug-Fonds, und Flug­zeu­ge sind in Deutsch­land ab­so­lut re­gu­liert. So­wohl die Ma­schi­ne als auch der Be­trei­ber, al­so die Flug­li- nie, un­ter­lie­gen dau­er­haf­ten und stren­gen staat­li­chen Kon­trol­len. Mehr Re­gu­lie­rung bei der Geld­an­la­ge geht kaum.“

Pe­ter Les­nicz­ak stellt auch ei­nen wei­te­ren Vor­teil ei­ner In­ves­ti­ti­on in ei­nen Flug­zeug­Fonds her­aus, wie ihn die Ge­sell­schaft ak­tu­ell mit dem Al­ter­na­ti­ven In­vest­ment­fonds (AIF) „DS 140 KG“an­bie­tet. Der Fonds in­ves­tiert in ei­nen lang­fris­tig an die Flug­ge­sell­schaft Air Fran­ce ver­leas­ten Air­bus A-380, ist voll­re­gu­liert und wur­de durch die Ba­Fin zu­ge­las­se­ne Dr. Pe­ters As­set Fi­nan­ce Gm­bH & Co. Ka­pi­tal­ver­wal­tungs­ge­sell­schaft KG auf­ge­legt. „Ei­ne Im­mo­bi­lie bei­spiels­wei­se ist nicht nur mit­nich­ten so stark staat­lich kon­trol­liert wie ein Flug­zeug. Die Rah­men­be­din­gun­gen bei Fi­nan­zie­rung und Aus­schüt­tun­gen sind auch an­de­re. Wäh­rend ein Im­mo­bi­li­en- Fonds nach zehn Jah­ren et­wa 50 Pro­zent Ren­di­te aus­ge­schüt­tet hat, aber die Fi­nan­zie­rung noch läuft, er­wirt­schaf­tet ein Flug­zeug-Fonds in die­ser Zeit rund 60 Pro­zent Ren­di­te und die Til­gung ist kom­plett“, er­läu­tert der Ge­schäfts­füh­rer. Er sieht grund­sätz­lich durch die ho­he Pl­an­bar­keit bei den Aus­schüt­tun­gen nur ein Ri­si­ko ei­nes Flug­zeug-Sach­wer­te-In­vest­ments: „Die Bo­ni­tät des Mie­ters muss na­tür­lich über die ge­sam­te Zeit ge­währ­leis­tet sein. Bei ei­nem Aus­fall sind Fi­nan­zie­rung und Ren­di­te na­tür­lich nicht ge­si­chert. Aber durch die Aus­wahl ei­nes star­ken Part­ners wird die­ses Ri­si­ko er­heb­lich re­du­ziert.“

Über­haupt hält der Fond­sEx­per­te Sach­wer­te-In­vest­ments für ei­nen sehr sinn­vol­len Baustein in ei­ner stra­te­gi­schen Ver­mö­gens-Al­lo­ka­ti­on. „Sach­wer­te sind ei­ne span­nen- de Al­ter­na­ti­ve im ak­tu­el­len Nied­rig­zins­um­feld, das uns wohl zu­min­dest auf Sicht noch be­glei­ten wird. Un­ter­neh­me­ri­sche Be­tei­li­gun­gen, die in greif­ba­re Sach­wer­te und so­mit in die Re­al­wirt­schaft in­ves­tie­ren, er­wirt­schaf­ten im Schnitt vier bis fünf Pro­zent mehr Ren­di­te pro Jahr als die ak­tu­el­len durch­schnitt­li­chen Zins­sät­ze für An­lei­hen bes­ter Bo­ni­tät.“Ei­ne Emp­feh­lung für In­ves­ti­ti­ons­quo­ten will Pe­ter Les­nicz­ak in­des nicht ab­ge­ben. „Das hängt von in­di­vi­du­el­len Pa­ra­me­tern ab. Na­tür­lich ist ein Sach­wert in al­ler Re­gel kein Kern­in­vest­ment für 50 Pro­zent des ge­sam­ten li­qui­den Ver­mö­gens. Aber ob ein Pri­vat­an­le­ger fünf, zehn oder 15 Pro­zent in­ves­tiert, hängt von den Zie­len und der Ri­si­ko­nei­gung ab und soll­te in ei­nem um­fas­sen­den Be­ra­tungs­ge­spräch er­mit­telt wer­den. Die sorg­fäl­ti­ge Prü­fung des As­sets ge­hört na­tür­lich eben­so da­zu.“

Auch in­sti­tu­tio­nel­le Kun­den spricht die Dr. Pe­ters Group an. Für die­se Grup­pe hat die Dort­mun­der Ge­sell­schaft 2013 ein neu­es An­la­ge­ve­hi­kel emit­tiert und kürz­lich auf­ge­stockt. Zwei wei­te­re Bo­eing 787-8 „Dream­li­ner“wer­den un­ter lang­fris­ti­gen Lea­sing­ver­trä­gen von Nor­we­gi­an Air Shut­tle und Thai Air­ways be­trie­ben. Lea­sing­neh­mer für die neu­en Flug­zeu­ge ist aus­schließ­lich die Flug­ge­sell­schaft Thai Air­ways, die die Flug­zeu­ge auf Langstre­cken­flü­gen von Bang­kok aus ein­setzt. Der Lea­sing­ver­trag läuft zu­nächst über zwölf Jah­re. „Wir sind stolz dar­auf, dass wir er­neut gro­ße in­sti­tu­tio­nel­le In­ves­to­ren von un­se­rer Struk­tu­rie­rungs­kom­pe­tenz und As­set-Ex­per­ti­se über­zeu­gen konn­ten. Ge­ra­de in­sti­tu­tio­nel­le Pen­si­ons­kas­sen und (Le­bens-)Ver­si­che­run­gen sind sehr of­fen für Flug­zeu­gin­ves­ti­tio­nen, da die­se lang­fris­ti­ge so­wie sta­bi­le Cash-Flows bei mi­ni­mier­ten Ri­si­ken er­mög­li­chen“, sagt An­selm Gehling, Chief Exe­cu­ti­ve Of­fi­cer der Dr. Pe­ters Group.

„Die Bo­ni­tät des

Mie­ters muss na­tür­lich über die

ge­sam­te Zeit ge­währ­leis­tet sein“

FOTO: DR. PE­TERS

Die Dr. Pe­ters Group bie­tet ak­tu­ell den Al­ter­na­ti­ven In­vest­ment­fonds „DS 140 KG“an, der in ei­nen Air­bus A-380 in­ves­tiert.

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