Tä­te­rin von San Ber­nar­di­no war laut FBI An­hän­ge­rin des IS

Rheinische Post Moenchengladbach - - VORDERSEITE -

WA­SHING­TON (ap) Die US-Bun­des­po­li­zei FBI geht nach dem An­griff auf ein So­zi­al­zen­trum in Ka­li­for­ni­en nun of­fi­zi­ell von ei­nem ter­ro­ris­ti­schen Mo­tiv aus. Das gab ein Spre­cher ges­tern be­kannt. Zu­vor war aus Er­mitt­ler­krei­sen ver­lau­tet, dass die mut­maß­li­che At­ten­tä­te­rin, die mit ih­rem Mann auf ei­ner Weih­nachts­fei­er 14 Men­schen er­schos­sen ha­ben soll, der Ter­ror­mi­liz Is­la­mi­scher Staat (IS) im In­ter­net die Treue ge­schwo­ren ha­be.

Die aus Pa­kis­tan stam­men­de Tash­fe­en Ma­lik soll mit ih­rem Mann Sy­ed Fa­rook die Fei­er schwer be­waff­net ge­stürmt und um sich ge­schos­sen ha­ben. Da­bei gab es ne­ben den To­ten auch 21 Ver­letz­te. Zu­dem sol­len die Tä­ter drei Rohr­bom­ben plat­ziert ha­ben, die aber nicht ex­plo­dier­ten. Die Er­mitt­ler hat­ten zu­nächst über das Mo­tiv der Tat ge­rät­selt und auch pri­va­te Grün­de wie ei­nen Streit am Ar­beits­platz für mög­lich ge­hal­ten.

Doch FBI-Er­mitt­ler be­rich­te­ten nun, dass Ma­lik bei ih­rem Pos­ting im so­zia­len Netz­werk Face­book un­ter ei­nem Deck­na­men dem IS-Füh­rer Abu Ba­kr al Bag­da­di die Ge­folg­schaft ver­spro­chen ha­ben soll. Laut Face­book war die­se Nach­richt we­ni­ge Mi­nu­ten nach Be­ginn des An­griffs ab­ge­setzt wor­den.

Das Paar feu­er­te laut Be­hör­den bis zu 75 Schüs­se ab. Zu­dem hät­ten die bei­den 1600 wei­te­re Pa­tro­nen bei sich ge­habt, als sie in ih­rem Au­to er­schos­sen wur­den. In ih­rem Haus la­ger­ten zwölf Rohr­bom­ben und über 4500 Schuss Mu­ni­ti­on.

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